Alkoholabhängigkeit bei Männern

Mehr als 20 % der Männer in Deutschland haben ein Alkoholproblem. Nicht selten kommt es vor, dass ein Mann täglich einen oder mehrere Liter Bier konsumiert. Dabei sehen möglicherweise viele Konsumenten darin über lange Zeiträume kein Problem. In unserer Gesellschaft gilt der Alkoholkonsum als weitestgehend normal und wird, wenn nicht verherrlicht, häufig verharmlost. Alkoholmissbrauch hat schwerwiegende Folgen:
Alkoholabhängigkeit bei Männern
Nicht nur der Abhängige selbst ist betroffen, sondern auch die Familiensysteme leiden. Mit dem erhöhten Konsum alkoholischer Getränke steigt zudem das Risiko für verschiedene Krankheiten. Am prominentesten ist hier die Leberzirrhose, doch auch Krebs und andere schwerwiegende Erkrankungen können als Folge von übermäßigem Alkoholkonsum auftreten.

Der Alkoholkonsum in Zahlen

Laut Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit konsumieren in Deutschland 6,7 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren alkoholische Getränke in riskanten Mengen. Deutschland gilt als Hochkonsumland. Im Jahr 2020 betrug der Pro-Kopf-Konsum bei Personen ab 15 Jahren 10,8 Liter Reinalkohol. Weltweite Spitzenreiter sind osteuropäische Staaten wie Moldawien, Litauen, Lettland und Tschechien.

Alkoholabhängigkeit bei Männern: Woran erkennt man eine Abhängigkeit?

Eine Alkoholabhängigkeit beginnt in der Regel schleichend. Das abendliche Bier, das Entspannung bringen soll, wird bald zur Selbstverständlichkeit. Mit der Zeit werden aus dem einen, zwei oder drei Bier, der Konsum steigt. Im Schnitt wird eine Alkoholabhängigkeit erst nach 10 bis 15 Jahren wahrgenommen. Die Betroffenen selbst verschließen oftmals die Augen vor der Realität und verleugnen ihre Abhängigkeit. Genetische, psychische (entwicklungspsychologische) und soziale Gegebenheiten können eine Alkoholabhängigkeit begünstigen (Bio- Psycho-Soziales Modell). Menschen, deren Eltern abhängigkeitserkrankt waren, sind in dieser Hinsicht besonders gefährdet. In Deutschland gelten derzeit rund 1,6 Millionen Menschen als alkoholabhängig.

Was ist die Wirkung von Alkohol?

Über die Magenschleimhaut gelangt der getrunkene Alkohol in den Blutkreislauf. Wie schnell dies passiert, ist auch davon abhängig, was zuvor gegessen wurde. Auf nüchternen Magen getrunken, gerät Alkohol sehr schnell in die Blutbahn. Wurde jedoch fettige Kost konsumiert, dauert der Prozess länger. Am höchsten ist der Alkoholspiegel nach rund 45 bis 90 Minuten. Dass Frauen schneller betrunken werden, hat physiologische Ursachen: Der männliche Körper verfügt über mehr Flüssigkeit als der weibliche. Somit verteilt sich der Alkohol bei Männern auf mehr Flüssigkeit, was eine niedrigere Blutalkoholkonzentration zur Folge hat. Alkohol wird größtenteils in der Leber abgebaut. Bei übermäßigem Konsum alkoholischer Getränke leidet deshalb dieses Organ am meisten.

Alkoholabhängigkeit Männer

Rund 20 % der Männer in Deutschland haben ein Alkoholproblem. Nicht selten kommt es vor, dass ein Mann täglich einen oder sogar mehrere Liter Bier konsumiert.

Alkoholabhängigkeit bei Männern: Symptome einer Suchterkrankung

Die Grenzen zwischen häufigem Alkoholgenuss und einer Suchterkrankung sind fließend. Um die beiden Zustände voneinander abgrenzen zu können, kommt das Standardglas zum Einsatz. Dieses entspricht entweder 300 ml Bier oder 150 ml Wein und enthält rund 12 g Alkohol. Als Frau sollte die Konsumgrenze eines Standardglases pro Tag nicht überschritten werden, für Männer gelten zwei Standardgläser.

Wer täglich trinkt, ist gefährdet! Neben der empfohlenen Alkoholmenge sollten an mindestens zwei Tagen pro Woche keine alkoholischen Getränke zu sich genommen werden. In den meisten Fällen bleibt es aber gar nicht bei dem einen bzw. den zwei Standardgläsern. Um herauszufinden, ob eine Abhängigkeit vorliegt, müssen mindestens drei der folgenden sechs Kriterien während der letzten 12 Monate gleichzeitig aufgetreten sein:

Starkes Verlangen nach Alkohol

Der Betroffene kann dem Verlangen nach Alkohol nicht widerstehen und sieht sich dem Zwang zum Trinken ausgeliefert, selbst wenn noch keine physische Abhängigkeit entstanden ist. (In der Fachsprache: „Craving“).

Verlust der Kontrolle über den Konsum

Es werden immer größere Mengen benötigt, um den gewünschten Effekt hervorzurufen (Toleranzentwicklung)

Inkaufnahme von sozialen und persönlichen Einbußen

Der Konsum alkoholischer Getränke wird trotz gesundheitlicher Schäden fortgesetzt

Entzugserscheinungen

Bei Verzicht machen sich Entzugserscheinungen bemerkbar

Zunehmende Toleranz

Beim Konsumieren kommt es zu einem Kontrollverlust im Hinblick auf Menge und Konsumdauer

Zunehmende Toleranz

Andere Interessen und Lebensbereiche werden dem Alkoholkonsum untergeordnet und vernachlässigt
Es gibt deutliche körperliche Anzeichen, die bei Alkoholmissbrauch auftreten. Neben optischen und Verhaltensveränderungen, die jedoch nicht eindeutig sind, geben bestimmte Leberwerte klar an, ob der Konsum von Alkohol bereits zu Leberveränderungen geführt hat. Ausschlaggebend ist der CDT-Wert. Im Fall einer Alkoholabhängigkeit ist dieser idR erhöht. Die körperlichen und psychischen Reaktionsmuster auf Alkohol sind von Person zu Person unterschiedlich. Am häufigsten treten folgende Symptome auf:
Alkoholismus Männer
  • Störungen von Koordination und Bewegungen
  • Undeutliche Sprache
  • Rotes Gesicht
  • Schwitzen
  • Erhöhter Harndrang
  • Zitternde Augenlider und Hände
  • Schuppenflechte
  • Unangenehmer Mundgeruch
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Enthemmung
  • Konzentrationsstörungen
  • Aggressives Verhalten
  • Depressive Stimmung

Alkoholabhängigkeit bei Männern: Wie Alkohol den Testosteronspiegel beeinflusst

Alkohol wird häufig als Kompensationsstrategie unwohler Gefühle genutzt. Komorbide Erkrankungen wie Depressionen, kommen ganz häufig vor – Alkohol kann hier als Selbstheilungsversuch und als Selbstmedikation eingesetzt worden sein. Oft ist nicht mehr nachvollziehbar, ob der Alkohol die Depressionen ausgelöst hat, oder die Depressionen versucht wurden, mit Alkohol zu hemmen. Besonders gefährdet für eine Abhängigkeit gelten Männer ab 45 Jahren, so der Alkohol seit Jahren missbräuchlich verwendet wurde. Alkohol hat zusätzlich eine toxische Wirkung auf die Hodenzellen, die für die Bildung von Testosteron verantwortlich sind. Unter der Einwirkung des Alkohols wird Testosteron in das weibliche Hormon Östradiol umgewandelt. Als Folge des hervorgerufenen Mangels an Testosteron können Erektionsstörungen einsetzen.

Verhaltensmuster von Alkoholabhängigen

Wenn von Alkoholmissbrauch die Rede ist, spricht man in erster Linie über die gesundheitlichen Schäden. Nicht selten hat die Alkoholabhängigkeit bei Männern direkten Einfluss auf das Umfeld. Sie sind oftmals nicht mehr in der Lage, unauffällig ihrer geregelten Arbeit nachzugehen. Ehen und Partnerschaften sind häufig gefährdet.  Alkohol verändert die Persönlichkeit des Betroffenen – gelegentlich bis zur Unkenntlichkeit. Während manche Abhängige aggressiver werden, fallen anderen in eine Depression. Der Einfluss auf die Stimmungslage ist beträchtlich. Mit der Alkoholabhängigkeit gehen meist Scham- und Schuldgefühle einher. Der Abhängige verspricht sich selbst hoch und heilig, mit dem Trinken aufzuhören, kann dies aber am Folgetag folgend nicht umsetzen. In besonders schweren Fällen kann es zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen kommen, meist im Zusammenhand mit Auslassversuchen. Häufig geht die Alkoholabhängigkeit bei Männern mit multiplen psychischen Auffälligkeiten einher. Es lässt sich nicht immer feststellen, ob der Alkoholkonsum als Auslöser für Störungsakzentuierungen gedient hat.

Alkoholabhängigkeit bei Männern: Warum sind Männer häufiger von Alkoholabhängigkeitserkrankungen betroffen als Frauen?

Männer haben ein erhöhtes Risiko für Suchtverhalten. Einer Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zufolge rauchten 2020 jede vierte Frau und jeder dritte Mann. Rund 75 % der 1,6 Millionen als alkoholabhängig diagnostizierten Deutschen sind männlich. Alkoholbedingte Erkrankungen und Unfälle liegen bei Männern auf Platz 5 der Todesursachen. Interessant ist, dass Mädchen und Jungen ungefähr im selben Alter (13,6 Jahre) ihre ersten Erfahrungen mit alkoholischen Getränken machen. Allerdings entwickeln männliche Jugendliche oftmals schneller einen höheren und riskanteren Konsum. Einer der Gründe könnte darin liegen, dass der männliche Körper mehr Alkohol verträgt. Allein diese physiologische Eigenschaft allein erklärt noch nicht, wieso der Alkoholmissbrauch bei Männern so weit verbreitet ist.

Forscher haben sich der Frage angenommen, wieso Männer häufiger an Suchterkrankungen leiden als Frauen, und sind dabei auf mehrere möglichen Erklärungen gestoßen.

  • Die klassische Männerrolle, wie sie seit Jahrhunderten besteht, setzt auch heute noch teilweise Härte und Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Gesundheit voraus. Aggression, Gewalttätigkeit und Exzessivität in verschiedenen Lebensbereichen gehören zu Verhaltensmustern, die Jungen noch immer eher von Kindesbeinen an vorgeführt bekommen. Diese Eigenschaften gelten häufig als erstrebenswert und typisch „männlich“. Für einige männliche Jugendliche ist das regelmäßige „Saufgelage“ (Koma- Flatrate- Binge drinking) eine Art Mutprobe. Männern wird demnach suggeriert, es sei normal, sich selbst und ihre Bedürfnisse zu vernachlässigen -könnte eine mögliche Folge sein.
  • Mädchen werden meist von klein auf dazu angehalten, vorsichtig zu sein. Diese Verhaltensweise ist nicht nur gelernt, sondern teilweise auch angeboren. Während Jungen auf Bäumen herumklettern und sich raufen, spielen Mädchen lieber mit Puppen und sitzen dabei auf der Parkbank – ganz ohne Risiko, sich den Arm zu brechen oder das Knie aufzuschlagen. Dass es Ausnahmen gibt, bestätigt die Regel. Jungen scheuen vor Risiken weniger zurück. Später werden aus den Jungen Erwachsene, die sich im Umgang mit Alkohol oftmals risikofreudiger zeigen.
  • immer wieder versuchen Menschen, der Realität, dem Alltag, zu entfliehen. Früher war es vor allem die Armut, die Menschen zum Eskapismus anhielt. Heute haben sich die Realitäten verändert, der Hang zur Realitätsflucht jedoch bleibt bestehen. Im Alkoholkonsum sehen viele Menschen die Möglichkeit, die Realität zu verdrängen. Für eine kurze Zeit wird die Welt um sie herum besser und oftmals sicherer.
  • In vielen Fällen entsteht der Alkoholmissbrauch bei Männern infolge von Gruppendruck. Im Jugendalter ist für Männer die Zugehörigkeit zu einer Gruppe von großer Bedeutung. Wer nicht trinkt, könnte als Schwächling und Außenseiter gelten. Aus Angst davor, ausgegrenzt zu werden, trinken viele Männer selbst dann, wenn sie lieber die Finger von alkoholischen Getränken lassen würden.
  • Ein weiterer Grund für den vermehrten Alkoholkonsum bei Männern ist die Schwierigkeit, mit sozialen Ängsten umzugehen. Wer beispielsweise darunter leidet, dass er scheu ist und nicht direkt auf andere Menschen zugehen kann, kann Alkohol gezielt zur Ausblendung verschiedener Persönlichkeitsanteile einsetzen.

Während die aufgeführten Punkte auch auf Frauen zutreffen können, kommen sie im Zusammenhang mit Alkoholabhängigkeit bei Männern weitaus häufiger vor.

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Phasen der Alkoholabhängigkeit

Jede Suchtgeschichte ist individuell. Dennoch lässt sich der Alkoholmissbrauch bei Männern in mehrere typischen Phasen einteilen. Meist beginnt alles harmlos, beispielsweise mit einem Bier am Freitagabend und dann mit ein paar Gläsern Wein am Samstag. Nach und nach wird auch unter der Woche getrunken, abends geht man erst nach einem „Absacker“ ins Bett. In dieser Anfangsphase kommt es nicht unbedingt zum funktionalen Trinken, allerdings kann der Alkoholkonsum täglich stattfinden. Langsam gewöhnt sich der Körper an den Alkohol, sodass immer mehr konsumiert werden muss. In dieser Phase erkennen viele Betroffene, dass mit ihrem Alkoholkonsum „etwas nicht stimmt“ und entwickeln Scham- und Schuldgefühle. Rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, ist häufig nicht möglich, oftmals trinken die meisten dann einfach noch mehr. Die nächste Phase ist die sogenannte kritische Phase. Der Betroffene verliert beginnend die Kontrolle über seinen Alkoholkonsum. Es kommt zu körperlichen Entzugserscheinungen. Alkoholabhängige Menschen versuchen sich einzureden, dass sie jederzeit aufhören können und verheimlichen ihre Trinkgewohnheiten vor Angehörigen und Freunden. Auch Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen sollen nichts von der Erkrankung mitbekommen. Trotzdem treten in dieser Phase typischerweise Konflikte auf, die direkt auf den exzessiven Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Im Gegensatz zum Betroffenen selbst, sehen Außenstehende die Problematik genau. In der chronischen Phase der Alkoholabhängigkeit bei Männern dreht sich im Leben des Betroffenen alles nur noch um den Alkohol. Ein Leben ohne die Substanz ist schlicht unvorstellbar. Freunde und Familie sind mit der Situation oft allein und überfordert. Interessanterweise kann es in dieser Phase zu einem plötzlichen Toleranzverlust kommen. Manche Betroffene vertragen dann sehr viel weniger bzw. gar keinen Alkohol mehr und werden sehr schnell betrunken.

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

"Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“."

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

"Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen."

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

"Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie.."

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

Welche Folgen hat die Alkoholabhängigkeit bei Männern?

Wird er nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann der Alkoholmissbrauch bei Männern verheerende Folgen haben. Dabei kommt es nicht nur zu körperlichen, sondern auch zu psychischen Auffälligkeiten. Oftmals wendet sich das Umfeld ab, es werden mehrfach Kontakte zu ebenfalls trinkenden Menschen gesucht, um im eigenen Trinkverhalten nicht so sehr aufzufallen. Das Vertrauen nahestehender Menschen zurückzugewinnen, ist ein schwieriger und langer Prozess.

Bei Abhängigkeitserkrankten entstehen oft Leberschäden. Die Leber muss den Alkohol in großen Mengen abbauen und lagert dabei Fett ein, bis sie sich zur Fettleber entwickelt. Abhängige nehmen diese Veränderung erst dann wahr, wenn sich die Leber entzündet. Infolge einer längeren Entzündung wird Lebergewebe abgebaut und durch Bindegewebe ersetzt. Diese Erkrankung nennt man Zirrhose. Darüber hinaus steigt auch das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken.
Alkoholabhängige klagen häufig über Verdauungsprobleme. Kein Wunder, denn alkoholische Getränke passieren den Magen-Darm-Trakt und richten dort erheblichen Schaden an. Die Folgen sind Sodbrennen oder Magenschleimhautentzündungen bis hin zu Darmkrebs. Oftmals kommt es zu Übelkeit und Erbrechen, die Nahrungsaufnahme ist unzulänglich. Alkoholabhängigkeit bei Männern kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hervorrufen.

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Das Gehirn leidet bei übermäßigem Alkoholkonsum. Es gehen Hirnzellen verloren, was das Demenzrisiko steigert. Bei Alkoholabhängigen kann die Hirnaktivität abnehmen, wichtige Botenstoffe werden in ihrer Funktion eingeschränkt. Deswegen passen sich die verschiedenen Rezeptoren im Gehirn an die neue Situation an, was zu langfristigen Veränderungen des Botenstoffsystems führt. Gerade diese Schäden am Hirn sind es, welche multiple Problemlagen nach sich ziehen. Der Kontakt zu Mitmenschen ist häufig eingeschränkt, Freunde und Angehörige wenden sich oftmals zunehmender ab. der Verlust des Arbeitsplatzes kann gefährdet sein. Betroffenen rutschen verstärkt in eine Isolation ab. Ein radikaler Entzug allein auch fachlicher Sicht ist nicht empfehlenswert, da sich verschiedene Entzugsbedingte Komplikationen (Delirium tremens, erhöhte Krampfneigung ect einstellen können). Betroffene sollten sich stattdessen für einen qualifizierten Entzug mit medikamentöser und psychologischer Begleitung entscheiden.

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Quellen:
https://www.netdoktor.de/krankheiten/alkoholismus/#alkoholismus-die-folgen https://tu-dresden.de/med/mf/die-fakultaet/newsuebersicht/wann-und-wie-schaedigt-a.lkohol-das-gehirn https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/sucht/alkoholismus/alkoholsucht-phasen-trinktypen https://www.blaues-kreuz.de/fileadmin/staedte/nuernberg/bk-nuernberg-ev/PDF-Dateien/alkabh01.pdf https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/psychische-krankheiten/alkoholsucht-alkoholabhaengigkeit-736931.html?msclkid=75c02d93d06d11ec9c0df924b77772b2 https://www.zeit.de/gesundheit/2022-04/sucht-jahresbericht-tabak-a.lkohol-konsum https://www.addiction.de/sucht-bei-maennern-teil-2/ https://www.alk-info.com/gesundheit/935-maenner-und-a.lkohol-midlifecrisis-testosteron-weibliche-hormone-sinnkrise-antidepressivum-defizite-koerperliche-veraenderungen-manneskraft

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke