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Alkoholentzug –

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuer Lebensqualität

Der Übergang von regelmäßigem Alkoholkonsum zur Abhängigkeit ist buchstäblich fließend. Um die Sucht zielführend behandeln zu können, muss das zellschädigende Gift den Körper vollständig verlassen. Doch auf Alkohol zu verzichten ist leichter gesagt als getan, da sich Betroffene in einem Teufelskreis befinden. Zudem verursacht eine plötzliche Reduzierung des Alkoholkonsums Entzugserscheinungen, die Süchtige in lebensbedrohliche Situationen bringen können. Eine fachlich geleitete Alkoholentwöhnung ist gesünder und sicherer. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema und lernen das Leistungsspektrum unseres Klinikums noch besser kennen:

Der Alkoholentzug beim Wort genommen

Das umgangssprachliche Wort Alkoholentzug umschreibt den Verzicht auf Alkoholisches in jeder Form. Er setzt einen Prozess in Gang, der zahlreiche Nebenwirkungen haben kann. Neben physischen Beschwerden treten häufig auch psychische Symptome auf. Dazu finden Sie weiter unten konkretere Informationen; zunächst geht es noch um den Begriff selbst.

Er suggeriert eine gewisse Zwangseinwirkung, denn „entziehen“ bedeutet so viel wie „bewusst wegnehmen oder reduzieren“. Doch die Grundvoraussetzung jeder Therapie ist Freiwilligkeit. Nur wenn Betroffene den Alkoholentzug selber wollen, kann er von Erfolg gekrönt sein. Darum sprechen Mediziner:innen bevorzugt von Entwöhnung oder Entgiftung.

Diese Begriffe machen etwas deutlicher, worum es beim Alkoholentzug geht: Betroffene aus der körperlichen Abhängigkeit zu führen, um Energie für die nachfolgende Psychotherapie zu gewinnen. Sie ist das eigentliche Ziel der Behandlung, denn hier lernen Süchtige, die Mechanismen des Alkoholmissbrauchs zu verstehen und zu kontrollieren.

Das umgangssprachliche Wort Alkoholentzug umschreibt den Verzicht auf Alkoholisches in jeder Form. Er setzt einen Prozess in Gang, der zahlreiche Nebenwirkungen haben kann. Neben physischen Beschwerden treten häufig auch psychische Symptome auf. Dazu finden Sie weiter unten konkretere Informationen; zunächst geht es noch um den Begriff selbst.

Er suggeriert eine gewisse Zwangseinwirkung, denn „entziehen“ bedeutet so viel wie „bewusst wegnehmen oder reduzieren“. Doch die Grundvoraussetzung jeder Therapie ist Freiwilligkeit. Nur wenn Betroffene den Alkoholentzug selber wollen, kann er von Erfolg gekrönt sein. Darum sprechen Mediziner:innen bevorzugt von Entwöhnung oder Entgiftung.

Diese Begriffe machen etwas deutlicher, worum es beim Alkoholentzug geht: Betroffene aus der körperlichen Abhängigkeit zu führen, um Energie für die nachfolgende Psychotherapie zu gewinnen. Sie ist das eigentliche Ziel der Behandlung, denn hier lernen Süchtige, die Mechanismen des Alkoholmissbrauchs zu verstehen und zu kontrollieren.

Alkoholentzug

Der Übergang von regelmäßigem Alkoholkonsum zur Abhängigkeit ist buchstäblich fließend.

Alkoholentzug

Der Übergang von regelmäßigem Alkoholkonsum zur Abhängigkeit ist buchstäblich fließend.

Anzeichen für Alkoholismus

Das stereotype Bild vom „Säufer“ ist nämlich der denkbar schlechteste Anhaltspunkt für einen anstehenden Alkoholentzug. Zahlreichen Abhängigen gelingt es, ihre Sucht bis zur Unkenntlichkeit zu verbergen. Darum gelten auch scheinbar harmlose Anzeichen als Warnsignal. Ständige Alkoholvorräte, häufiges Nachschenken und zunehmende Trinkfestigkeit sind nur einige Beispiele für möglicherweise bestehende Alkoholsucht.

Andere treten meist erst bei fortgeschrittener Abhängigkeit zu Tage. Dazu gehören die bereits angesprochenen körperlichen Einschränkungen oder Gesundheits-Probleme; aber auch weniger augenfällige Merkmale. Unpünktlichkeit, Vergesslichkeit oder mangelndes Organisationsvermögen können ebenfalls ein Anzeichen für Alkoholmissbrauch sein.

Dazu kommen häufig finanzielle Sorgen und sozialer Rückzug. Schließlich machen auch ästhetische Faktoren auf krankhaften Alkoholkonsum aufmerksam. Nachlassende Sorgfalt bei der Körper- und Kleiderpflege, ein unangenehmer oder stark verfremdeter Geruch sowie Gewichts- und Hautprobleme tragen die Sucht förmlich nach außen.

Mögliche Ursachen für Alkoholismus

Hüten Sie sich jedoch, alle Symptome und jeden Menschen aus diesem einen Blickwinkel zu bewerten. Die genannten Anzeichen können auch gänzlich andere Ursachen haben und/oder mit weiteren Erkrankungen einhergehen. Alkoholismus ist häufig nur „das I-Tüpfelchen“ eines grundlegenden Leidens.

Der Weg in die Abhängigkeit ist äußerst komplex und lässt sich selten an einem einzelnen Aspekt festmachen – schon gar nicht an mangelnder Selbstbeherrschung oder fehlendem Willen. Die Gefahr, dass aus Gewohnheit Sucht wird, zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Sie ist unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialem Status oder Bildungshintergrund.

Auch die Gründe, regelmäßig bzw. oft große Mengen zu trinken, sind weit gefächert. Zu viel oder zu wenig Arbeit, keine oder mehr als genug Perspektiven, Freude oder Trauer, ein positives oder ein negatives Selbstbild… Neben chronischen Angst- oder Persönlichkeitsstörungen kommen durchaus auch temporäre Auslöser in Frage für Alkoholismus und die daraus resultierende Notwendigkeit, einen Alkoholentzug zu machen.

Den Alkoholentzug aufrecht halten

Die Entscheidung, sich dem Problem zu stellen, geht also weit über die Entwöhnung hinaus. Das Behandlungs-Programm für Alkoholiker:innen umfasst alle Bereiche der Gesundheit, denn das Gift ist ganzheitlich wirksam. Seine Effekte können nicht rückgängig gemacht werden und das Sucht-Potenzial bleibt ein Leben lang bestehen.

Aus diesem Grund dürfen Betroffene nach erfolgreichem Alkoholentzug nie wieder Schnaps, Bier oder Wein trinken. Diese Auflage ist umso schwerer, je selbstverständlicher sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchten. Zum einen, weil Alkoholika leicht verfügbar und verhältnismäßig preiswert sind. Zum anderen, weil ihr Konsum fast schon erwartet wird.

Vor allem aber steckt der Rausch- und Suchtstoff in zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs. Ob Speisen und Getränke, Zahnpflege-Artikel oder Medikamente: Viele Erzeugnisse enthalten zumindest eine kleine Menge des Nervengifts, die den Alkoholentzug zunichte machen kann.

So wirkt der Alkoholentzug

Dennoch lohnt es sich, [strong]die Herausforderung anzunehmen[/strong], weil der unbelastete Körper das Risiko weiterer bzw. schwerwiegender Erkrankungen senkt. Von einem Alkoholentzug profitiert die Gesundheit aller Organe und selbstverständlich auch das Umfeld der Betroffenen.

Der Entgiftung ist [strong]eine Belastung[/strong], über die sich jede/-r klar sein muss, die/der einen Alkoholentzug anstrebt. Je nach Schwere der Abhängigkeit treten die ersten Symptome bereits nach wenigen Stunden auf. Spätestens im Laufe der ersten beiden Tage kommt es zu:

  • allgemeinem Unwohlsein
  • Schwächegefühlen
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Trockenheit der Mundschleimhäute
  • Zittern der Hände, Augenlider und Zunge
  • starker Schweißbildung
  • erhöhten Blutdruck-Werten
  • steigender Körpertemperatur

Parallel dazu reagiert auch die Psyche auf den Alkoholentzug. Hier äußert sich die fehlende Zufuhr des Nervengifts durch:

  • Konzentrationsschwäche
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • diffuse Angstzustände
  • depressive Phasen
  • ein Gefühl starker innerer Unruhe

In einigen Fällen bzw. bei starker Alkoholabhängigkeit kann sich diese Symptomatik zu einer lebensgefährlichen Komplikation steigern, dem sogenannten Alkoholdelir. Dabei durchlaufen Betroffene mehrere Phasen, die mit Unruhe und Ängstlichkeit ihren Anfang nehmen. Halluzinationen führen den Patient:innen die berühmt-berüchtigten weißen Mäuse, aber auch andere Tiere vor Augen.

In einer der nächsten Phasen sorgt der Alkoholentzug für starke Verwirrung und Desorientierung, die von Krampfanfällen begleitet werden. Spätestens jetzt muss ein Arzt eingreifen, denn in Folge der Krampfung steigen Puls und Blutdruck sowie Atem- und Herzfrequenz der Betroffenen sprunghaft an.

Alkoholentzug unter professioneller Aufsicht

Unbehandelt kann die letzte der oben beschriebenen Phasen zum Tod führen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, sich beim Alkoholentzug von erfahrenem Personal betreuen zu lassen. Unsere Klinik verfügt über ein Team aus hochqualifizierten Ärzt:innen, Therapeut:innen und Pfleger:innen  die Sie sicher und kompetent durch die Alkoholentwöhnung begleiten.

Die Nescure Privatklinik ist eine Akut- und Tageseinrichtungen für Erwachsene. Bei Fragen zu unseren Therapieplänen oder Behandlungsinhalten stehen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

 

Die wichtigsten Fragen zum Alkoholentzug kurz zusammengefasst

 

Wie entsteht Alkoholabhängigkeit?

Alkoholabhängig zu werden ist ein schleichender Prozess, der durch die gesellschaftliche Akzeptanz der Droge begünstigt wird. Aus gelegentlichem Trinken mit Freunden bzw. dem Trinken aus Frust oder Freude wird schnell Gewohnheit – die sich zur Sucht steigert. Durch das positive Gefühl, das bei Alkoholkonsum entsteht, wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, das bald mehr fordert. Durch die regelmäßige Aufnahme des Alkohols setzt ein Trainingseffekt ein; d.h. der Körper kann die gleiche Menge alkoholischer Getränke immer besser verarbeiten. Um den angestrebten Kick dennoch zu zu erreichen, müssen die Dosen kontinuierlich gesteigert werden.

Was bewirkt der Alkohol im Körper?

Das Nervengift senkt die Hemmschwelle, sodass Sie beim Trinken zunächst lockerer und gesprächiger, vielleicht auch mutiger und selbstbewusster werden. Doch der Übergang zur Enthemmtheit ist gering. Die anfangs gelöste Stimmung kippt schnell in Aggressivität um; Sie verlieren Ihre Urteilsfähigkeit und Körperkontrolle. Auch wenn dieser Zustand vorübergeht, lässt der Alkoholgenuss Zellen absterben – die der Körper nicht reproduzieren kann. Je öfter und je mehr Sie trinken, desto intensiver schreitet der Abbau voran. Die Folgen für Ihre Gesundheit sind vielfältig und ziehen schwerwiegende, langfristige Erkrankungen nach sich.

Warum sollte der Alkoholentzug unter Aufsicht erfolgen?

Der plötzliche oder schrittweise Verzicht ruft Entzugserscheinungen hervor, mit denen der Körper Nachschub einfordert. Je stärker Sie abhängig waren, desto heftiger ist das Verlangen und desto intensiver macht sich das System bemerkbar. Es kommt zu physischen und psychischen Stress-Symptomen, die sich zu einem lebensbedrohlichen Zustand steigern können. Ohne ärztliche Aufsicht bzw. Hilfe verlaufen bis zu 30 Prozent der unkontrollierten Entgiftungen tödlich.

Wie geht es nach dem Alkoholentzug weiter?

Die Entwöhnung Ihres Körpers ist nur ein Baustein auf dem Weg zur Problembewältigung. Durch die Entgiftung bekämpfen Sie quasi nur das Symptom, die sichtbare Erscheinung dessen, was zum Alkoholismus geführt hat. Abhängig von den Ursachen unterbreitet Ihnen die Klinik verschiedene Therapieangebote, die darauf abzielen, Ihr Trinkverhalten zu kontrollieren und einen Rückfall in die Alkoholsucht zu vermeiden. Dabei lernen Sie, sich alternativ zu beschäftigen und Versuchungen zu widerstehen. Oft beinhaltet die Behandlung ein Ernährungstraining und Sport-Einheiten, denn Ihr Körper muss nach dem Alkoholentzug gekräftigt und widerstandsfähig gemacht werden.

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche 

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“.

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen.

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie..

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

Diese Vorteile hat die NESCURE®-Therapie

Sanfter Alkoholentzug

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Alkoholentzug

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Raus aus der Alkoholabhängigkeit mit der NESCURE®-Entzugsklinik