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Ist ihr Trinkverhalten noch normal?

Der Abhängigkeitstest zum Selber machen

Meist beginnt sie schleichend, die Abhängigkeitserkrankung- bis aus einem Feierabendbier mehrere Konsumeinheiten werden. Allein in Deutschland gelten rund 1,8 Millionen Menschen als alkoholabhängig, weitere 9,5 Millionen sind gefährdet. Doch nur 10 Prozent von ihnen unterziehen sich einer therapeutischen Behandlung und selbst für diesen Schritt benötigen Menschen unterschiedlich lange.

 

 

Alkoholabhängigkeit – eine omnipräsente Gefahr

Abhängigkeitserkrankten sieht man ihre Erkrankung häufig nicht sofort an. Alkoholmissbrauch existiert in jeder sozialen Schicht. Die Abhängigkeitserkrankung von Alkohol durchzieht jede soziale Schicht. Männer sind mehr als doppelt so oft wie Frauen betroffen. Die eigene Abhängigkeit zu erkennen und sie sich einzugestehen, nimmt oft Jahre in Anspruch. Die Sucht ist ein schleichender Prozess. Nicht selten beginnt Diese durch einschneidende Erlebnisse in der frühkindlichen Prägung, aber auch private Trennungen, Arbeitslosigkeit und andere traumatische Krisen, wie die Corona-Pandemie, können zu verstärktem Konsum führen. Ältere Menschen kompensieren häufig mit Alkohol, weil sie das Gefühl haben, nicht mehr gebraucht zu werden. Alkoholische Getränke können dazu dienen, fehlende Anerkennung oder Zuneigung zu kompensieren beziehungsweise Einsamkeit zu vergessen. Verlust der Kontrolle über den Alkoholkonsum ist eines der signifikanten Anzeichen für eine Abhängigkeitserkrankung.

 

 

Der Test und seine Relevanz

Es ist gar nicht so leicht, eine Alkoholabhängigkeit in unserer Gesellschaft zu erkennen. Denn Alkohol zu trinken ist weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Zudem ist es in vielen Situationen normal, zum Gläschen zu greifen. So kursiert noch immer der Mythos, dass täglich ein Glas Rotwein gut für das Herz sei, doch dessen positive Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt, wie Sie hier nachlesen können. Bedenkliche Trinkgewohnheiten werden häufig vertuscht. Die Grenze zwischen missbräuchlichem Konsum hin zur  Abhängigkeit ist fließend. Aber wann wird es wirklich gefährlich?

Definition – was ist Abhängigkeit?

Vor circa 60 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Abhängigkeit von Alkohol als Krankheit anerkannt, was aufgrund von nachweisbaren und durch Alkoholkonsum hervorgerufenen Früh- und Spätschäden geschah. So zum Beispiel Beeinträchtigungen im Herz-Kreislauf-System und dem Magen-Darm-Trakt sowie eine Reihe psychischer Auswirkungen wie Angstzustände und Panikattacken. Allerdings weisen nicht alle Betroffenen diese Symptome auf. Seit 1968 ist es möglich, die die Abhängigkeit von Alkohol in einer Therapie behandeln zu lassen.

Alkoholabhängigkeit bezeichnet den Alkoholkonsum in Zusammenhang mit psychischen, körperlichen oder sozialen Beeinträchtigungen (Bio-Psycho-Soziales Modell). Dazu gehören die Steigerungen der Dosis, körperliche oder psychische Entzugserscheinungen und der Kontrollverlust über den Konsum.

 

 

Akute Auswirkungen bei Alkoholkonsum

Alkohol wirkt sich direkt und unmittelbar auf den Körper aus, was schon kurz nach dem Konsum deutlich wird. Findet der Alkoholkonsum über längere Zeit statt, ruft er möglicherweise Schäden hervor, die sich erst nach Monaten oder Jahren zeigen. Das können erweiterte Gefäße sein, aber auch Koordinations- und Bewegungsstörungen. Zu den körperlichen und psychischen Folgen der Alkoholabhängigkeit zählen ein zunehmend verminderter Appetit bis hin zur Mangelernährung, Unruhe, Übelkeit, Zittern sowie erhöhte Reizbarkeit. Infolge dieser Symptome erhöht sich zudem das Risiko für zahlreiche Erkrankungen:

– Leberzirrhose
– Leberentzündungen
– Bauchspeicheldrüsenentzündungen
– Krebs (besonders Tumore in der Mundhöhle, im Rachen, in der Leber und der weiblichen Brust)
– Erkrankung des Magens und der Speiseröhre
– Bluthochdruck
– Blutarmut durch Folsäuremangel
– Immunstörungen
– Potenzstörungen
– Nervenschäden

 

 

Der Alkohol-Selbsttest

Eine Möglichkeit, herauszufinden, ob Sie zu überhöhtem Alkoholkonsum und letztlich zur Sucht tendieren, ist ein Selbsttest. Stellen Sie sich beispielsweise folgende Fragen:

– Halten Sie pro Woche mindestens zwei alkoholfreie Tage ein?
– Wenn Sie trinken, nehmen Sie normalerweise mehr als zwei alkoholische Getränke zu sich?
– Wie oft besuchen Sie Kneipen oder Bars und wie oft trinken Sie darin mehr als fünf alkoholische Getränke pro Abend? Oder trinken Sie häufig allein zu Hause Alkohol?
– Achten Sie darauf, stets eine „ausreichende“ Menge an Alkohol vorrätig zu haben?
– Hat der Einkauf von Alkohol mehr Priorität als der Lebensmitteleinkauf?
– Suchen Sie trotz der Mehrkosten teure Beschaffungsorte wie Kioske oder Tankstellen auf, weil Sie ein unwiderstehliches Verlangen nach Alkoholkonsum verspüren?
– Planen Sie den Konsum fest in den Tagesablauf ein?
– Ist es in den letzten 12 Monaten passiert, dass Sie mit dem Trinken nicht mehr aufhören konnten? Wenn ja, wie oft?
– Ist es in den vergangenen 12 Monaten vorgekommen, dass Sie direkt am Morgen schon trinken mussten, um sich nach einem Abend mit überhöhtem Alkoholkonsum wieder gut zu fühlen?
– Haben Sie in den letzten 12 Monaten sich selbst oder andere Personen nach dem Konsum verletzt?

 

 

Der Abhängigkeitstest: Schritt 1

Die Antworten auf obige Fragen geben Ihnen eine erste Auskunft darüber, wie es um Ihre Trinkgewohnheiten steht. Sind Sie noch im Rahmen, oder tendieren Sie zu überhöhtem Alkoholkonsum? Starke Anzeichen für ein außer Kontrolle geratenes Trinkverhalten ist die steigende Dosis, das Verlieren des Überblicks über die getrunkenen Mengen sowie die Integration des Alkohols in den Alltag. Auch hier gibt es einige Fragen, die Sie sich im Selbsttest beantworten können:

– Können Sie erkennen, dass Sie Ihre Alkoholmenge in der letzten Zeit gesteigert haben?
– Haben Sie einen Überblick, wie viel Sie konkret (gemessen in Gläsern oder Flaschen) zuletzt konsumiert haben?

Als eine mögliche Folge des erhöhten Konsums stellen viele Betroffene eine nachlassende Leistungsfähigkeit fest. Viele abhängige Menschen schaffen es jedoch weiterhin, ihrer Arbeit nachzugehen, ohne dass die Sucht für sie selbst oder ihre Mitmenschen erkennbar wird. Wenn Sie mehrere der folgenden Fragen mit „ja“ beantworten können, deutet das eventuell auf eine Abhängigkeit hin:

– Geschieht es häufiger, dass Sie den Tag spontan mit Alkohol beginnen und immer neue Gründe für einen weiteren Schluck finden?
– Gab es in der Vergangenheit Situationen, in denen Sie aufgrund Ihres Alkoholkonsums nicht zur Arbeit gegangen sind, einen Termin oder eine private Verabredung nicht wahrgenommen haben?

Falls Sie Alkohol bereits über einen längeren Zeitraum konsumieren, können fehlgeschlagene Abstinenzversuche ein weiteres Indiz für die Abhängigkeit sein. Stellen Sie sich hierzu folgende Fragen:

– Haben Sie beschlossen, dass Sie auch ohne Alkohol leben können und deshalb eine längere Abstinenz begonnen?
– Haben Sie dieses Ziel erreicht?

 

 

Der Abhängigkeitstest: Schritt 2

Während die Fragen im Selbsttest erste Anhaltspunkte liefern sollen, ob ein erhöhter Alkoholkonsum besteht oder nicht, geht es im zweiten Schritt um die direkte Beobachtung Ihrer Gefühle und Trinkgewohnheiten. Denn typischerweise treten im Rahmen von festgestelltem Alkoholismus Schuldgefühle auf. Diese reichen von gelegentlich leichtem Unbehagen bis hin zu schweren Scham- und Schuldgefühlen. Begleitet wird dies häufig von depressiven Verstimmungen. Menschen, welche im Hinblick auf Alkohol die Kontrolle verloren zu haben scheinen, benötigen professionelle Unterstützung. Dieser Erkenntnisprozess kann eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen.

Zwar sind die genannten Symptome nicht immer bewusst und werden auch häufig nicht publik gemacht. Im näheren sozialen Umfeld allerdings (Familie, Bekannte, Freunde und Arbeitskollegen) fallen sie meist auf. Häufig reagieren Konsumierende, sobald sie darauf angesprochen werden, abweisend -manchmal auch aggressiv. Das Bagatellisieren jeglicher psychischen und körperlichen Abhängigkeit ist oft suchtverlängernde Realität. Solche Reaktionsmuster deuten auf möglicherweise übermäßigen Konsum hin.

alkoholiker selbsttest

Alkoholabhängigen sieht man ihre Sucht nicht sofort an und Alkoholmissbrauch existiert in jeder sozialen Schicht.

alkoholiker selbsttest

Alkoholabhängigen sieht man ihre Sucht nicht sofort an und Alkoholmissbrauch existiert in jeder sozialen Schicht.

Ab wann ist professionelle Hilfe nötig?

Sich professionelle Hilfe zu suchen ist ab dem Punkt wichtig, sobald Sie selbst den Eindruck haben, ihren Alkohlkonsum nicht mehr wirklich steuern zu können. Um so früher sie mit professioneller Hilfe versuchen, den Alkohol zu stoppen, um so günstiger kann sich dies auf ihre Prognose auswirken.

Sobald sich psychische und körperliche Symptome unter Weglassen der Alkoholzufuhr zeigen, ist es notwendig, sich behandeln zu lassen; spätestens dann sollten Sie die Unterstützung qualifizierter Fachleute (Suchtberatungsstellen) oder Ärzte für eine Vermittlung in geeignete Therapie aufsuchen.

Zwar gibt es Studien zufolge einen „Harmlosigkeitsgrenzwert“ (24 Gramm Alkohol für Männer, 16 Gramm für Frauen) und einen Gefährdungsgrenzwert (60 Gramm Alkohol für Männer, 40 Gramm für Frauen) [Quelle: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/5328/1/Ennenbach_Matthias.pdf] beim Alkoholkonsum. Verlassen darauf sollten Sie sich trotzdem nicht, weil es sich um statistische Durchschnittswerte handelt, die im individuellen Fall stark variieren können.

 

 

Messbare Auswirkungen – Leberwerte

Während ein Selbsttest Ihnen die Realität ihres Konsums widerspiegeln kann, lässt sich mithilfe einer Laboruntersuchung ein medizinischer Nachweis über organische Veränderungen, z.B. anhand Ihrer Laborwerte erbringen. Die Leberwerte geben Aufschluss über den aktuellen Zustand der Leber mit ihren sichtbaren Schädigungen. Es werden verschiedene Einzelwerte ermittelt, wobei der CDT-Wert die höchste Aussagekraft beinhaltet. Gesichert ist, dass ein alkoholabhängiger Mensch idR erhöhte CDT-Werte aufweist. Diese zeigen sich manchmal bereits nach einer mindestens relativ kurzen Einnahme von täglich mehr als 60 Gramm reinen Alkohols, was ungefähr dem Konsum von 1,5 Litern Bier am Tag entspricht. Falls Zweifel bestehen und Sie sich fragen, ob professionelle Hilfe nötig ist, kann ein Arztbesuch oder das Aufsuchen einer Fachberatungsstelle zeitnah Unterstützung anbieten.

 

 

Abhängig oder nicht?

Abgesehen von den Leberwerten unterlaufen Betroffene weitere körperliche Untersuchungen, die Aufschluss über den gesundheitlichen Zustand geben. Im Zentrum steht die Frage, ob bereits alkoholbedingte Folgeschäden bestehen, und wenn ja, welche. Dem Datenschutz unterliegende Gespräche mit Psychologinnen und Psychologen ermitteln die konkrete Trinkfrequenz und Trinkmenge. Ebenso fokussieren sie die Einschätzung potenzieller seelischer und sozialer Folgen.

Das typische Verhalten – der Umgang mit Menschen

Alkohol übermäßig zu konsumieren, macht häufig unpünktlich oder unverbindlich. Verabredungen werden abgesagt, Aufgaben weniger verantwortungsvoll übernommen, manchmal finanzielle Absprachen nicht eingehalten. Gründe für dieses Fehlverhalten werden häufig erst auf die konkrete Nachfrage hin kommuniziert.

Weitere Anzeichen für eine Alkoholkrankheit kann körperliche oder verbale Aggressivität sein.. Häufig in diesem Zusammenhang tritt das Leugnen der Alkoholproblematik auf. Betroffene bagatellisieren die Frequenz und Menge reagieren unterschiedlich auf weitere Nachfragen (von vermeidend bis aggressiv).

Darüber hinaus entsteht möglicherweise Desinteresse an wichtigen Personen oder Aktivitäten. Manchmal wenden sich Abhängigkeitskranke Menschen zu, mit denen sie das eigene Trinkverhalten teilen können. Wenn es sich dabei um Menschen handelt, mit denen die Betroffenen normalerweise nicht verkehren würden, ist verstärkte Aufmerksamkeit geboten.

Ein wichtiges Indiz besteht darin, auf gravierende Verhaltensänderungen der betroffenen Person zu achten. Unzuverlässige, unpünktliche, aggressive oder interesselose Menschen gibt es auch von Natur aus. Nicht jede Person mit diesen Verhaltensmustern weist eine Alkoholabhängigkeit auf. Diese Eigenschaften sind nur dann valide Merkmale, wenn sie massive Veränderungen im Verhalten darstellen. Wenn Sie als grundsätzlich freundliche, korrekte und disziplinierte Person plötzlich beginnen, soziale Kontakte zu meiden, kann das ein Warnsignal sein. Hier gilt es vor allem, ehrlich zu sich selbst zu sein. Erkennen Sie sich in den obigen Beschreibungen wieder und konsumieren regelmäßig zu viele alkoholische Getränke? Wenn ja, könnte das ein Grund sein, sich einem Abhängigkeitstest zu unterziehen.

 

 

Typisches Aussehen – die Spuren auf der Haut

Noch lange bevor sich schwere Folgen der Alkoholsucht zeigen, richtet der übermäßige Konsum gesundheitliche Schäden im Magen-Darm-Trakt, Herz-Kreislauf-System, an der Leber und am Immunsystem an. Über kurz oder lang schlagen sich diese Schädigungen meist auf der Haut nieder. Mögliche Symptome sind:

– Rötungen der Haut
– schuppende Ekzeme
– Schuppenflechte
– Juckreiz auf den Handflächen, den Fußsohlen, an Armen, Beinen und am Oberkörper
– starkes Schwitzen und Schweißperlenbildung
– Rückgang von Brust-, Achsel- und Schambehaarung
– Störungen bei der Wundheilung
– Nagelveränderungen
– Rosazea (Couperose)

Auch hier gilt, dass die genannten Symptome kein eindeutiges Anzeichen für Alkoholabhängigkeit darstellen. Insbesondere trifft das auf die Rosazea zu, welche im späteren Stadium als Rhinophym bezeichnet wird. Eine knollige, rot-blau gefärbte und großporige Nase kann zwar durch starken Alkoholkonsum begünstigt werden, sie trifft aber auch Menschen, die gar keinen Alkohol trinken.

selbsttest für alkoholiker

Weil der Konsum von Alkohol wahrscheinlich auch Schäden im individuellen,
beruflichen und sozialen Umfeld verursacht hat, werden diese auf psychischer Ebene vertieft betrachtet.

selbsttest für alkoholiker

Weil der Konsum von Alkohol wahrscheinlich auch Schäden im individuellen, beruflichen und sozialen Umfeld verursacht hat, werden diese auf psychischer Ebene vertieft betrachtet.

Das Problem benennen

Wenn Sie einen Test durchgeführt haben und zur Annahme gekommen sind, dass Sie womöglich zu viel Alkohol konsumieren, ist es wichtig, diese Beobachtung weder zu ignorieren noch zu verharmlosen. Zunächst geht es darum, sich Hilfe zu suchen und eventuell mit nahestehenden Personen darüber zu sprechen.

Teilen Sie nach dem Test Ihre alltäglichen Beobachtungen mit. Äußern Sie Ihre Besorgnis, kommunizieren Sie, dass der Konsum außer Kontrolle geraten ist und sie es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Bei alkoholkranken Menschen ist das aufgrund der seelischen und körperlichen Abhängigkeit häufig nicht mehr möglich und hat mit Charakterschwäche nichts zu tun. Eine qualifizierte Beratung sowie ein Entzug können äußerst hilfreich und sinnvoll sein. Auch Selbsthilfegruppen oder Laboruntersuchungen beim Hausarzt sind ratsam. Über all das mit einer vertrauensvollen Person zu sprechen, wird Ihnen erste Wege aus der Abhängigkeit aufzeigen.

Natürlich erfordert dieser Prozess viel Kraft und Geduld, denn das Thema Alkoholabhängigkeit mit einer nahestehenden Person auf einer sachlichen Ebene zu besprechen, ist nicht einfach. Gerade dann, wenn Sie Gründe für den Alkoholkonsum angeben, die die Lebensverhältnisse dieser Person betreffen und vielleicht sogar direkt mit ihr zusammenhängen, ist die Herausforderung am größten. Auch wenn es schwierig ist, achten Sie darauf, Schuldzuweisungen zu unterlassen und ruhig und gelassen zu bleiben. Falls der Bedarf besteht, kann die nahestehende Person in den Therapieprozess mit eingebunden werden,

 

 

Das Therapieprogramm der Nescure-Klinik

Der Aufenthalt in der Nescure-Privatklinik am See dauert 23 Tage und stellt die Abhängigkeit von Alkohol vollkommen ins Zentrum der Behandlung. Die Therapieinhalte bauen thematisch aufeinander auf, alle Patientinnen und Patienten starten gemeinsam und bilden binnen kurzer Zeit erfahrungsgemäß eine prozessorientierte Gruppendynamik.

In der akut stationären Phase beinhaltet der qualifizierte Entzug jede notwendige pflegerische und ärztliche Betreuung sowie die stetige Überwachung aller Vitalfunktionen inklusive Medikation. Darüber hinaus stehen tägliche Gruppentherapien und engmaschig hochfrequente einzeltherapeutische Sequenzen auf dem Tagesplan, ebenso wie Yoga, Massagen und Entspannungsverfahren.
Die Patientinnen und Patienten werden schulenübergreifend mit klassischen, bewährten Methoden aus dem tiefenpsychologischen, verhaltens- und gestalttherapeutischen, systemischen sowie trauma- und körpertherapeutischen Bereich behandelt.
Während der Entgiftungsphase wird unterstützend mit Neuro-Elektrischer Stimulation, einer Elektroakupunktur, gearbeitet. Diese hat zum Ziel, die im Körper aus der Balance geratenen Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Adrenalin anzuregen beziehungsweise zu dämpfen.

Ausflüge in die Natur, Wanderungen und eventuelle Sporteinheiten sind begleitende Maßnahmen.

Weil der Konsum von Alkohol möglicherweise auch Schäden im individuellen, beruflichen und sozialen Umfeld verursacht haben könnte, werden diese auf psychischer Ebene vertieft betrachtet. Die bestehenden Problemsituationen sind auch Thema in gruppen- und einzeltherapeutischen Sitzungen. Natürlich unterliegen alle Gespräche der Schweigepflicht.

Der „Qualifizierte Entzug“ legt den Patientinnen und Patienten dringend weitere Hilfsangebote nahe. Ziel ist es, eine Nachsorgebehandlung zu sichern. Hierbei können Kontakte zu Beratungsstellen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Selbsthilfegruppen und weiterbehandelnden Kliniken das Mittel der Wahl darstellen. Der Behandlungsumfang des „Qualifizierten Entzugs“ integriert ebenso die Angehörigen-, Familien- und Paargespräche.

Quellen:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Alkoholsucht-kann-jeden-treffen,alkoholsucht103.html

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/sucht/alkohol-2022948

Methodik

https://www.kenn-dein-limit.de/alkohol-tests/alkohol-selbsttest/

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/psychische-krankheiten/strategien-gegen-die-alkoholsucht-717021.html

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/psychische-krankheiten/alkoholsucht-alkoholabhaengigkeit-736931.html

https://www.gesundheitsinformation.de/wo-bekomme-ich-rat-und-hilfe.html

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https://www.bussgeldkatalog.org/leberwerte/

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https://www.hautarzt-senger.de/blog/hautnah-aktuell/alkoholbedingte-hautveranderungen/

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche 

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“.

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen.

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie..

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

Diese Vorteile hat die NESCURE®-Therapie

Sanfter Alkoholentzug

Geringer Suchtdruck, gute Stimmungslage

Alkoholentzug

Schneller Alkoholentzug

3 Wochen Konzept, intensiv, effektiv und effizient

Nachhaltig

Niedrige Abbruchquote, professionelle Nachsorge

Raus aus der Alkoholabhängigkeit mit der NESCURE®-Entzugsklinik