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Spannende Infos zum Alkoholismus und zur Neuro-Elektrischen Stimulation

Unser Gehirn beeinflussen

Warum versagen herkömmliche Therapieansätze?

Warum ist Aids so schwer heilbar? Weil genau das System, dass die Viren töten soll, durch den Aidsvirus kaputt gemacht wird, das Immunsystem.
 
Aus genau dem gleichen Grund sind Suchttherapien so schwer.
 
Das System, das die Lern- bzw. Veränderungsprozesse beeinflusst, ist durch das Suchtmittel stark beeinträchtigt worden. Dopamin heißt der Botenstoff, den wir brauchen, um Neues zu erlernen. Der Körper Abhängiger aber kann nach Absetzen des Suchtmittels zunächst kein Dopamin mehr produzieren, folglich bleiben Therapieversuche recht wirkungslos.
 
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, der bekannte Gehirnforscher, hat diese Zusammenhänge auf seiner CD:  "Was bringt uns die neurobiologische Forschung für die Psychotherapie der Sucht?" anschaulich dargestellt.
 
Wer Sucht heilen will, muss sich also zuerst darum kümmern, dass das Gehirn wieder in der Lage ist, Neues zu lernen. Die natürliche Dopamin-Produktion muss angestoßen werden.
Genau diesen Ansatz verfolgt die NESCURE®-Therapie. Vor der eigentlichen therapeutischen Arbeit wird sein defektes Botenstoffsystem wieder in Gang gebracht. Erst wenn das funktioniert, entfalten auch die nachfolgenden Maßnahmen ihre Wirkung.

Neuro-Elektrische Stimulation (NES) heißt das Zauberwort - eine Art Elektroakupunktur unter Verwendung von Elektroden anstelle von Nadeln. In etlichen Studien wurde bewiesen, dass durch dieses Verfahren die Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Endorphin angeregt wird. Die Folgen für den Patienten im Alkoholentzug sind erstaunlich. Seine Entzugssymptome sind stark reduziert, seine Stimmung ist gut und er ist schon nach wenigen Tagen wieder vollständig in der Lage zu lernen und seinem Leben eine neue Wendung zu geben. 
 
Jetzt reichen bereits 3 Wochen für Entgiftung und Entwöhnung aus, um die wesentlichen Aspekte einer Alkoholtherapie verinnerlicht zu haben. Gerade für Manager und Führungskräfte mit wenig Zeit ist das endlich eine seriöse und praktikable Methode ihre Therapie anzugehen.

Bei Burnoutpatienten liegt ein ähnlicher Mechanismus vor. Auch hier unterstützt die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen die psychische Linderung und beschleunigt die Therapie.
 
Für mehrere hundert Personen schon war NES die Lösung bei der Behandlung ihrer Problematik, weil zum ersten Mal das Übel an der Wurzel gepackt wird. Wer das Immunsystem knackt, kann Aids heilen. Wer das Lernsystem aktiviert, kann Sucht therapieren.

CB1R Mechanismus

Warum NES die Entzugserscheinungen reduziert?

21 Tage lang wurden Mäuse mit hohen Dosen Alkohol behandelt, danach mussten sie für 4 Tage auf Entzug. Forscher der Federal University von Sao Paulo in Brasilien wollten dabei die Wirkungsweise von Neuro-Elektrischer Stimulation an Mäusen im Alkoholentzug überprüfen.(1)

Dabei spielt der Cannabinoid-Rezeptor CB1R eine entscheidende Rolle. (2)
CB1R kommt im Nervensystem vor, besonders stark in Regionen, die für Motorik, Schmerzempfinden und Lernen zuständig sind. Als Reaktion auf den Alkoholentzug wird CB1R vermehrt im Gehirn produziert.
Dies wirkt sich negativ auf die GABA/Glutamat-Regulierung und auf die Dopamin-Ausschüttung aus. Weniger GABA und weniger Dopamin bewirken im Alkoholentzug stärkere Angstzustände, motorische Probleme (wie Zittern) und das oft beobachtete Unvermögen, Freude und Lust zu empfinden (Anhedonie).
Deshalb wird seit einiger Zeit weltweit versucht, neue Arzneimittel gegen die Symptome des Alkoholentzugs auf der Basis von CB1-Rezeptor Antagonisten zu entwickeln. (3)

In einer präklinischen Studie wurde nun die Auswirkung der Neuro-Elektrischen Stimulation (NES) auf die CB1R-Produktion (Expression) im akuten Entzug von alkoholabhängigen Mäusen untersucht. Die Studie hat ergeben, dass die CB1R-Produktion durch NES stark unterdrückt wird. Die NES bewirkt also genau das, was mit neuen pharmakologischen Mitteln erst erreicht werden soll.

Auch wenn die Situation nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar ist, erklärt diese Untersuchung einen von mehreren Faktoren, warum durch NES beim Alkoholentzug genau die oben beschriebenen Symptome so stark unterdrückt sind. Die Patienten haben weniger Schmerzen, zittern weniger und sind wesentlich positiver gestimmt und motivierter.

Die NESCURE Privatklinik am See hat mittlerweile mehr als 500 Alkoholentzüge mit Hilfe der NES begleitet und die reduzierten Entzugserscheinungen genau dokumentiert. Die Forschungsergebnisse aus Sao Paulo geben einen Hinweis darauf, weshalb sich die NESCURE-Patienten bereits nach wenigen Tagen in einer guten seelischen Verfassung befinden.

Meg Patterson: Der sanfte Entzug

Der Zufall stand Pate / Wie alles begann?

Wir schreiben das Jahr 1972. Die schottische Ärztin Meg Patterson leitet die chirurgische Abteilung des Thung Wah Hospitals in Hongkong. Medikamente sind knapp und so testet sie die schmerzlindernde Wirkung von Elektroakupunktur an ihren Patienten.

Was Meg Patterson nicht weiss: einige ihrer Patienten sind drogenabhängig. Eines Tages berichtet ein schwer Heroinsüchtiger, dass seine Entzugssymptome nach der Elektroakupunktur komplett verschwunden sind, "er fühle sich wie nach einem Schuss Heroin", obwohl er seit Tagen nichts mehr konsumierte. Nachdem mehrere Patienten ähnliches berichten, beginnt für Meg Patterson eine jahrelange Reise, in der sie das Verfahren der Elektroakupunktur studiert, untersucht, verbessert, verfeinert und optimiert um es schließlich in ihrer eigenen Suchtklinik an Hunderten Patienten anzuwenden.

Nach und nach kommt sie der Wirkungsweise auf den Grund. Ein elektronischer Apparat, mit Klebeelektroden hinter den Ohren angebracht, stimuliert mit einer Kombination aus Frequenzen und Wellenform das Belohnungssystem im Gehirn. Der Effekt: Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Glücksbotenstoffen. Heute kennt man diese Stoffe. Endorphin, Dopamin, Serotonin oder GABA fluten das Gehirn und entfalten ihre Wirkung. Die Schmerzen werden gelindert, die Stimmungslage verbessert und die Antriebslosigkeit verschwindet.

Neuro-Elektrische Stimulation wird zur Basis ihrer 4 wöchigen Suchttherapie. Für ihre Patienten ein Segen. Die Entgiftung ist schnell und sanft, der Entwöhnungsprozess durch das wiederhergestellte Belohnungssystem extrem effizient.
In ihrem Buch "Der sanfte Entzug" beschreibt sie ausführlich die Wirkungsweise und die Erfolgsgeschichten ihrer Methode.

Die Tragik an der Geschichte : Meg war ihrer Zeit voraus. Ihre Stimulationsgeräte waren Schuhschachtel groß. Die Technik war kompliziert und anfällig und von der Schulmedizin wurde sie argwöhnisch betrachtet. Dabei waren ihre Erfolge in der Behandlung von Alkohol oder Drogenabhängigen außergewöhnlich. Durch die Behandlung prominenter Musiker wie Eric Clapton, Keith Richards oder Pete Townshend wird Meg selbst zur öffentlichen Person.

Erst mit dem Tod von Meg Patterson im Jahre 2002 erfährt ihre Methode eine Renaissance. Die Angst vor Frequenzstimulation hat sich als unbegründet erwiesen, die Geräte sind heute nicht viel grösser als ein Handy und die Wirksamkeit wurde in vielen Studien bewiesen.
In Schottland, Südafrika, in der Schweiz und in Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Institutionen, die das Verfahren der NES für die Behandlung von Alkohol oder Drogensucht einsetzen. Die NESCURE GmbH hat die Neuro-Elektrische Stimulation bereits an mehreren Hundert Abhängigen erfolgreich durchgeführt.

40 Jahre später lebt das Erbe von Meg Patterson fort.


Auszüge aus dem Buch von Meg Patterson erhalten Sie gerne auf Anfrage unter 0800 700 9909.

Entzugserscheinungen und NES

Entzugserscheinungen und NES

Kennen Sie das?
Seit Jahren schon gehört ein guter Wein am Abend zu Ihrem täglichen Ritual. Früher genügte Ihnen schon ein Gläschen zur Beruhigung, aber mit der Zeit wurden es immer mehr und heute genehmigen Sie sich bereits zwei Flaschen und manchmal noch ein paar Klare hinterher. "Toleranz" nennt man das in der Fachsprache. Ihr Körper braucht immer mehr Alkohol, bevor Sie die angenehme Wirkung spüren.
Ob Sie eventuell schon abhängig sind? Sie probieren es aus. Sie lassen den abendlichen Nachttrunk weg und schauen, was passiert.
Bei Abhängigen zeigen sich schon nach wenigen Stunden ohne Alkohol typische Entzugserscheinungen. Falls Sie Ihren Tee am Morgen nicht mit ruhigen Händen halten können, sollte Sie das warnen. Zitternde Hände sind ein typisches Zeichen, dass sich Ihr Körper wehrt.

Was ist passiert?

Beim Konsum von Alkohol geschehen viele Dinge in den Gehirnzellen. Besonders die Transmitterstoffe im Körper werden kräftig durcheinander gewirbelt. GABA und Glutamat sorgen dafür, dass wir alles wie in Zeitlupe wahrnehmen. Herzschlag, Atmung und die Bewegungen werden langsamer.
Aber auch die sogenannten Glücksbotenstoffe, wie Serotonin, Dopamin oder Endorphine werden durch den Alkoholgenuss richtig angefeuert. Man wird redseliger, offener, angstfrei und zufrieden.

Diese positiven Eigenschaften des Alkohols will der Körper wiederholen. Das findet er gut, das Gehirn möchte so schnell wie möglich wieder Alkohol und die damit verbundene Ausschüttung von Glücksbotenstoffen.
Normalerweise geschieht das auf ganz natürliche Art und Weise, wenn wir verliebt sind, wenn wir gerade von unserem Chef gelobt wurden, wenn wir viel Sport treiben, wir uns anerkannt fühlen oder das neue Haus bezogen wird.

Jetzt wird auch die biophysikalische Wirkung des Trinkens klar. Was ist, wenn diese "normalen Glücksmomente" über einen längeren Zeitraum ausbleiben? Sie sind krank, haben Stress mit dem Chef, Ihre Ehe verläuft nicht mehr harmonisch, das Leben ist langweilig oder erscheint einfach zu schwer. Genau in solchen Situationen hilft der Alkohol, die "normalen" Glücksgefühle zu ersetzen. Das Gehirn wird jetzt durch Alkohol zur Produktion dieser Glücksbotenstoffe gebracht. Eine echte Ersatzbefriedigung.

Was geschieht nun beim Entzug?

Über die Jahre hat sich Ihr Körper an den erhöhten Ausstoß von Glücksbotenstoffen gewöhnt. Und natürlich auch an die Langsamkeit der anderen Aktivitäten.
Die komplette Funktionsweise speziell des Gehirns, hat sich damit geändert. Die natürliche Produktion der Transmitterstoffe ist gänzlich zum Erliegen gekommen. Ein tolles Essen, guter Sex, gute Leistung im Job - das alles gibt Ihnen nichts mehr. Das Wohlgefühl stellt sich nur noch durch den Alkohol ein. Sie trinken und schon geht es Ihnen wieder gut. Die Atmung ist ruhig, der Puls niedrig, der Blutdruck normal, Sie sind gelöst und sorgenfrei.

Wenn jetzt der Alkohol ausbleibt, passiert genau das Gegenteil. Der Körper bekommt Stress. Die Atmung steigt, der Puls rast, der Blutdruck steigt, die Hände zittern, der Körper schwitzt, die Konzentration sinkt und eine unbestimmte Angst kommt hoch. Schlafstörungen werden normal.
Ihr Körper kennt den Ausweg. Bitte Alkohol, dann wird alles wieder gut! Man spricht auch vom Suchtdruck, dem starken Verlangen nach der nächsten Flasche.

Diese Entzugserscheinungen können beim Alkoholiker ziemlich extrem werden. Angstzustände können sich zum Delirium ausweiten, der Abhängige sieht weisse Mäuse und die Welt völlig verzerrt. Selten, aber dennoch ernst zu nehmen ist ein Krampfanfall, der einem epileptischen Anfall ähnelt.

Im Entzug kann der Abhängige seinem starken Verlangen nicht nachgeben. Er muss die Entzugssymptome aushalten. Stationär in der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses wird er medikamentös versorgt. Benzos oder Valiumpräparate lindern die körperlichen Entzugssymptome. Nach 1-2 Wochen sind diese verschwunden. Allerdings sind die psychischen Erscheinungen, wie Angst oder Depressionen, noch lange nicht im Lot. Die Transmittersysteme für Dopamin, Serotonin oder Endorphine sind einfach lahmgelegt und es dauert normalerweise bis zu 12 Monaten, bis diese wieder funktionieren.

Es wird ein Teufelskreis: der Betroffene fühlt sich elend. Er weiss genau, dass ihm der Alkohol helfen würde, aber er muss standhaft bleiben. Weder mit noch ohne Alkohol erscheint das Leben lebenswert.

Gibt es für dieses Dilemma einen Ausweg?

Schon seit vielen Jahren gibt es Suchteinrichtungen, die mit Hilfe der Neuro-Elektrischen Stimulation entziehen. Die NESCURE® Privatklinik am See ist ein Vorreiter dieses Verfahrens. Ein kleines Stimulationsgerät, mit dem Patienten über Elektroden hinter den Ohren verbunden, erbringt hier wahre Wunder. Die Wirkung wurde in vielen Studien bestätigt und bewährt sich speziell in der Suchtmedizin.
Was dem Körper im Entzug fehlt sind die Glücksbotenstoffe. Genau deren Produktion wird aber durch die Frequenzstimulation angeregt. Der Körper wird mit Dopamin, Serotonin und Endorphinen überflutet. In der Zeit, in der das Gerät getragen wird, lindert es die körperlichen Symptome. Der Entzug ist viel sanfter. Puls und Blutdruck sind nur gering erhöht. Krampfanfälle oder Delirium kommen so gut wie nie vor. Vor allem die Angstzustände sind reduziert, in manchen Fällen kommt es fast zu euphorischen Zuständen.

Es geht aber noch einen Schritt weiter. Man versteht zwar die Zusammenhänge nicht genau, aber empirisch ist zu beobachten, dass das Transmittersystem auch nach Ablegen des Stimulationsgerätes wieder "näher" am Normalbereich arbeitet. Was sonst bis zu einem Jahr dauert, scheint durch die Neuro- Elektrische Stimulation bereits nach kurzer Zeit wieder zu funktionieren. Das bedeutet, dass Sie durch normale positive Lebenssituationen wieder mittels Glückshormone belohnt werden. Die Lebensfreude kommt zurück. Wer es jetzt schafft, seinem Leben auch in anderen Bereichen eine Wende zu geben, hat zwar keine Garantie, aber gute Chancen auf ein abstinentes Leben, das trotzdem Freude bereitet.

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Standort der NESCURE® Privatklinik am See: Am Kurpark 5, 82435 Bad Bayersoien, Bayern


Die NESCURE® Privatklinik am See ist Mitglied in folgenden Verbänden:

VPKA - Partner der Nescure Privatklinik für Alkoholismus
BBGM - Partner der Nescure Privatklinik für Alkoholismus
DG Sucht - Partner der Nescure Privatklinik für Alkoholismus

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