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Alkoholabhängigkeit und Depression

8,2% der Deutschen und damit 5,3 Millionen leiden an Depressionen. Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene über 79 Jahren sind in dieser Zahl noch nicht inbegriffen. Die Tendenz ist nach wie vor steigend. Betrachtet man die gesamte Lebensspanne eines Menschen, ist verschiedenen Studien zufolge davon auszugehen, dass wenigstens jeder fünfte bis sechste Deutsche mindestens einmal in seinem Leben an einer Depression erkrankt. Die Alkoholsucht betrifft circa 1,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren innerhalb Deutschlands. 6,7 Millionen Deutsche dieser Altersgruppe leben mit einem gesundheitlich riskanten Alkoholkonsum. Mediziner, Psychologinnen und Psychologen und weitere Fachkräfte wissen, dass beide Erkrankung nicht selten gemeinsam auftreten. So gehen die Alkoholabhängigkeit und Depression in der Praxis oft Hand in Hand. Besonders gefährlich daran: Alkoholabhängigkeit und Depression verstärken sich oftmals gegenseitig. Schätzungen zufolge entsteht diese Komorbidität bei 30% der Alkoholerkrankten, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind. Fraglich bleibt: Was war zuerst da? Auf der einen Seite kann die Depression ein Auslöser für die Alkoholsucht sein. Viele Depressive neigen in diesem Kontext dazu, ihre Symptome und negativen Gedankenspiralen im Alkohol zu ertränken. Auf der anderen Seite kann aber auch die Alkoholabhängigkeit zu einer Depression führen. Doch ungeachtet der Ursachen besteht prinzipiell die Möglichkeit einer fundierten Therapie, die gezielt an beiden Punkten ansetzt. Die NESCURE(R) Privatklinik am See hat sich auf Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen (Alkoholsucht und Alkoholentzug) spezialisiert. Als Fachklinik bieten wir Ihnen zudem ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, sofern eine Komorbidität zwischen Alkoholabhängigkeit und Depression oder auch Burnout vorliegt. Sprechen Sie uns gerne an. Wir stehen Ihnen jederzeit mit unserer Expertise und dem notwendigen Know-how zur Verfügung.

Depression: Was ist das überhaupt?

Nicht erst seit gestern sind Depressionen in aller Munde. Mehr und mehr Menschen betrifft die psychische Erkrankung. Doch häufig können vor allem Angehörige nur bedingt nachvollziehen, wie sich eine Depression für die Betroffene oder den Betroffenen anfühlt. Viele Betroffene fühlen sich in dieser Hinsicht oftmals auch nicht ernst genommen. Dabei können sich die Beschwerden ganz individuell äußern. Sehr ausgeprägte Depressionen führen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, dem Gefühl von eigener Wertlosigkeit und vielen weiteren negativen Gedanken oftmals zum Tod durch Suizid. Allein im Jahr 2020 starben deutschlandweit dadurch 9.206 Personen. Dies sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Tag. Die genauen Symptome einer Depression lassen sich auf Grundlage der ICD10/ICD11 definieren. Hiervon ausgehend muss jedoch berücksichtigt werden, dass es verschiedene Formen und Ausprägungen der Depression gibt. Ungeachtet dessen gibt es spezifische Anzeichen, die eine Depression gleich ihrer Art und Ausprägung definieren:

  • ein deutlicher Interessensverlust
  • mitunter auch Verlust an Freude, die für gewöhnlich bei angenehmen Aktivitäten empfunden wurde
  • die Fähigkeit, auf Ereignisse oder Aktivitäten, die normalerweise eine Reaktion hervorrufen, emotional zu reagieren geht deutlich zurück
  • viele Betroffene wachen regelmäßig am Morgen deutlich früher auf als gewohnt
  • erschwerend kommt es zu einem Morgentief
  • nicht selten stellt sich ein Appetitverlust ein
  • zudem kann es zu einem Gewichtsverlust kommen
  • auch die Libido lässt mitunter nach

Die bisher genannten Symptome sind allgemeine Anzeichen, die für eine Depression sprechen. Hinzu kommen weitere Beschwerden, die in ihrer Ausprägung sehr individuell sind und für eine Diagnose keinesfalls alle gleichzeitig vorkommen müssen.

  • die Betroffenen empfinden eine depressive Stimmung in einem für sie selbst sehr ungewöhnlichem Maß. In der Regel bleibt diese Stimmungen den gesamten Tag über erhalten und zieht sich über mehrere Tage bis Wochen.
  • während der eigene Antrieb deutlich vermindert ist, steigt die Ermüdbarkeit. Betroffene sind dementsprechend sehr schnell erschöpft.
  • das eigene Selbstvertrauen und/oder das Selbstwertgefühl gehen verloren. Der eigene Wert wird nicht mehr erkannt und geschätzt. Stattdessen kommt es zu Gedankenspiralen, die den eigenen Wert immer tiefer drücken.
  • ausgeprägte und absolut unangemessene Schuldgefühle stellen sich ein. Dazu kommen unbegründete Selbstvorwürfe.
  • vermehrt treten Gedanken an den Tod und damit auch Suizidgedanken und Suizidwünsche auf. In starker Ausprägung können die Betroffenen diesen Gedanken nicht mehr standhalten und es kommt zu suizidalem Verhalten.
  • das Denk- und Konzentrationsvermögen lässt Stück für Stück nach. Auch eine gewisse Unschlüssigkeit und Unentschlossenheit ist im Gesamten als Symptom einer Depression möglich.
  • typisch für Depressionen sind ferner Schlafstörungen; hier insbesondere Ein- und Durchschlafstörungen
  • besonders anstrengend sind die sich auftuenden Gedankenspiralen, die wie ein Teufelskreis immer tiefer gehen.

Sofern Sie vermuten, an Alkoholabhängigkeit und Depression erkrankt zu sein, helfen wir Ihnen gerne sowohl bei der Diagnostik wie auch bei einem Alkoholentzug. In unserer Fachklinik bieten wir geeignete Therapiemaßnahmen, die auch auf eine Komorbidität zwischen Alkoholabhängigkeit und Depression ausgelegt sind. Zudem kümmern wir uns gemeinsam mit Ihnen um eine effektive, stützende und zielführende Nachbetreuung. Ist die Diagnose Depressionen erst einmal gefallen, gibt es vielfältige Behandlungsmöglichkeiten. 80% der Erkrankten kann mit den richtigen therapeutischen Mitteln dauerhaft und erfolgreich geholfen werden. Auch Sie haben die Chance, dem Teufelskreis zu entkommen. Gerne sind wir von der NESCURE(R) Privatklinik am See für Sie da und helfen Ihnen auf Ihrem Weg aus der Alkoholabhängigkeit und Depression.

Alkohol und Depression
frauen alkoholiker

Alkoholabhängigkeit existiert zwar bei beiden Geschlechtern, doch wirkt er sich bei Männern und Frauen unterschiedlich aus.

Mögliche Ursachen einer Depression

Für gewöhnlich entsteht eine Depression durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Dabei ist es individuell und einzelfallabhängig, welche Rolle genetische und umweltbedingte Faktoren spielen. Basis der meisten Depressions-Erklärungsmodelle sind jedoch neurobiologische Störungen, genetische Veranlagungen und diverse Entwicklungs- und Persönlichkeitsfaktoren sowie psychosoziale Umstände. Auch die eigene Resilienz spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Depressionen. Im Zusammenhang mit einer Alkoholabhängigkeit und Depressionen sind vor allem neurobiologische Faktoren besonders interessant. Alkohol hat prinzipiell einen sehr hohen Einfluss auf neurobiologische Veränderungen. So beeinflusst Alkoholkonsum langfristig die Wirkung inhibitorischer und exzitatorischer Botenstoffe wie etwa GABA und Glutamat. Zudem beeinflusst Alkoholkonsum die Ausschüttung von Katecholaminen. An dieser Stelle sei insbesondere der Einfluss auf die Ausschüttung von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin zu erwähnen. Serotonin fördert als Glückshormon das Wohlbefinden, die eigene Stimmung und wirkt zudem beruhigend. Dopamin ist dagegen relevant für das Gefühlserlebnis und sorgt für einen sogenannten Belohnungseffekt. Ähnlich wie Serotonin zählt auch Dopamin zu den Glückshormonen. Noradrenalin beeinflusst dagegen die Motivation und Motorik positiv und fördert Eigenschaften wie Konzentration, Wachheit und Aufmerksamkeit. Hat ein übermäßiger Alkoholkonsum beziehungsweise eine Alkoholsucht nun Einfluss auf die Ausschüttung eben jener Botenstoffe, stellen sich im Laufe der Zeit unweigerlich depressive und psychische Symptome ein.

 

Komorbidität von Alkoholabhängigkeit und Depression – darum tritt sie häufig auf!

Es ist nicht zu beschönigen: Die Komorbidität zwischen Alkoholabhängigkeit und Depression ist hochgefährlich. Beide Erkrankungen stützen und bedingen sich gegenseitig. Gleichzeitig sorgen sie aber auch dafür, sich gegenseitig zu verschlimmern. Wie die Symptome der Depression zeigen, haben Betroffene vor allem mit durchgehend sehr negativen Gefühlen, Gedanken und Emotionen zu kämpfen. Depressive Personen empfinden diesen Zustand früher oder später als unerträglich. In diesem Kontext suchen sie oft händeringend nach Möglichkeiten, den Kopf zumindest für einen Moment ruhig zu stellen und sich selbst freier zu fühlen. In kleinen Mengen hat Alkohol erstmal genau diesen Effekt. Er sorgt für ein beschwingtes Gefühl und Leichtigkeit. Der Betroffene fühlt sich für den Moment nicht mehr so hoffnungslos und auch Sorgen werden vorübergehend vergessen. Genau das ist jedoch das Fatale. Denn nicht selten empfinden depressive Menschen jenen Zustand als Segen, denn die Schwere der Symptome lässt nach. Dadurch greifen sie jedoch immer häufiger zum Alkohol, ohne dabei zu merken, dass der Alkoholkonsum sich kontinuierlich steigert. Alkohol sorgt recht schnell für eine Toleranzentwicklung. Dies wiederum führt dazu, dass immer größere Mengen benötigt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Abwärtsspirale beginnt. Hinzu kommt, dass sich sehr schnell eine psychische Abhängigkeit einstellt, denn die Betroffenen wollen den positiven Effekt des Alkohols möglichst schnell wieder spüren. Kommt es zu keinem frühzeitigen Durchbruch des Kreislaufs, tritt früher oder später auch eine körperliche Abhängigkeit vom Alkohol ein. Ohne qualifizierten Alkoholentzug, wie wir ihn in der NESCURE(R) Privatklinik am See bieten, kann dieser Teufelskreis schwer durchbrochen werden.

 

Wenn Alkoholsucht die Depression auslöst

Die folgenden Symptome können (aber müssen nicht) ein Anzeichen für entstehende oder bereits manifestierte Alkoholabhängigkeit bei Frauen sein:

Prinzipiell kann nicht nur die Depression eine Alkoholsucht auslösen. Auch andersherum ist es möglich. Betrachtet man die Statistik, leiden sehr viele Alkoholerkrankte an Depressionen. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch die neurobiologischen Faktoren. Alkohol hat generell eine sehr schädigende Wirkung auf das Gehirn. Dabei werden vor allem die natürlichen Botenstoffe im Gehirn, wie zum Beispiel Glückshormone, auf Dauer durch den Alkohol ersetzt. Irgendwann beginnt der Körper die eigene Produktion dieser Botenstoffe zu drosseln. In der Folge fühlen sich die Betroffenen nur noch dann „normal“, wenn sie Alkohol konsumieren. Anderenfalls sind nicht ausreichend Glückshormone und andere Botenstoffe vorhanden, um ausreichende Freude und weitere positive Emotionen zu empfinden. Neurobiologische Ursachen sind jedoch nicht die einzigen, die eine Depression bei Alkoholabhängigen verursachen. Hinzu kommt eine weitere Problematik. Bei sehr intensiver Alkoholabhängigkeit spielen insbesondere psychosoziale Faktoren eine tragende Rolle. Die Betroffenen schämen sich, werden zunehmend gesellschaftlich ausgegrenzt oder grenzen sich selbst aus. Möglicherweise kommt es zu familiären Problemen, Trennungen, dem Verlust des Arbeitsplatzes und mehr. Das alles sind einschneidende Erlebnisse, die eine Depression auslösen können. Hier sei allerdings anzumerken, dass Alkoholabhängige, die abstinent leben, mit diesem Schritt oftmals auch aus der Depression herauskommen.

Wechselwirkungen zwischen Alkoholabhängigkeit und Depression

Alkoholabhängigkeiten können nicht nur eine Depression auslösen oder andersrum, beide Erkrankungen wirken auch wechselseitig. Ein dauerhafter und regelmäßiger Alkoholkonsum verursacht biochemische Reaktionen im Gehirn, wodurch sich Depressionen im Laufe der Alkoholabhängigkeit deutlich verschlimmern. Zu Beginn konnte der Alkohol noch Erleichterung verschaffen. Langfristig sorgt der Alkohol allerdings für eine deutliche Verstärkung vorhandener Depressionen. Spätestens jetzt beginnt der eigentliche Teufelskreis. So entsteht nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Abhängigkeit. In vielen Fällen kann aus solchen Gründen nicht mehr eindeutig festgestellt werden, was zuerst da war – die Depression oder die Abhängigkeit. Allerdings ist es für die Behandlung einer Depression zwingend notwendig, abstinent zu sein, beispielsweise durch einen Alkoholentzug in der NESCURE(R) Privatklinik am See. Man muss an dieser Stelle auch berücksichtigen: Je schwerwiegender die Depressionen werden, desto häufiger und intensiver greifen Betroffene auf den Alkohol zurück. Doch mit jedem neuen Griff zum Alkohol wachsen die eigenen Selbstzweifel und Selbstvorwürfe. Je intensiver der Alkoholkonsum, desto wahrscheinlicher kommt es zu einer sozialen Ausgrenzung und psychosozialen Folgeschäden, was ebenfalls die Symptome der Depression verschlimmert. Auch drohen durch die Alkoholsucht der Jobverlust oder im schlimmsten Fall der Wohnungsverlust. Rechnungen können nicht mehr gezahlt werden, Schulden wachsen und die Probleme spitzen sich immer mehr zu. Alles Gründe, die für Depressive zu einem immensen Leidensdruck führen. Um alle diese Sorgen loszuwerden und für den Moment eine gewisse Zufriedenheit zu empfinden, wird erneut zum Alkohol gegriffen. Wer an Alkoholabhängigkeit und Depression leidet, sieht sich selbst vor einem riesigen Berg von Problemen und weiß früher oder später nicht mehr, wie er diese bewältigen soll. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig professionelle Hilfe zu holen. Ganz vorne auf der Prioritätenliste steht der Alkoholentzug, der unter anderem in der NESCURE(R) Privatklinik am See möglich ist. Darauf aufbauend sind therapeutische Interventionen, mitunter auch eine Integration zurück in das soziale Leben sowie eine intensive Nachsorge unerlässlich. Die NESCURE(R) Privatklinik am See hilft von Anfang an und schafft für Sie individuelle Möglichkeiten, um dem Teufelskreis aus Alkoholabhängigkeit und Depression zu entkommen.

zu viel alkoholkonsum bei männern

Zu Beginn steht immer das Eingeständnis des eigenen Problems.
Ist dies erkannt, können sinnvolle Maßnahmen eingeleitet werden, um aus der Alkoholsucht auszubrechen.

zu viel alkoholkonsum bei männern

Zu Beginn steht immer das Eingeständnis des eigenen Problems.
Ist dies erkannt, können sinnvolle Maßnahmen eingeleitet werden, um aus der Alkoholsucht auszubrechen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Alkoholabhängigkeit und Depression

Bevor eine psychotherapeutische Behandlung möglich ist, ist es zwingend angeraten, einen Alkoholentzug zu absolvieren. Dieser sollte keinesfalls in Eigenregie erfolgen. Ein kalter Entzug ist äußerst riskant und vor allem für die Betroffenen sehr belastend und gefährlich. Während des Entzugs können sich verschiedene Symptome einstellen, die unangenehme körperliche und/oder psychische Begleiterscheinungen haben. Nachfolgend genannte Symptome können während des Entzuges auftreten:

  • depressive Verstimmungen
  • Angst- und Panikattacken
  • Halluzinationen und Wahnvorstellungen
  • Störungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • epileptische Krampfanfälle
  • Delirium tremens

In jedem Fall ist es angeraten, den Alkoholentzug unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen. Als Fachklinik hilft Ihnen die NESCURE(R) Privatklinik am See während der Entgiftung und darüber hinaus. So erfolgt während der akutstationären Phase eine engmaschige ärztliche und pflegerische Behandlung. Vitalfunktionen werden währenddessen laufend überwacht. Unterdessen hilft eine medikamentöse Behandlung, die Symptome des Entzugs zu lindern. Im Bedarfsfall erfolgt zudem ein Monitoring. Vom ersten Tag an bieten wir unseren Patienten engmaschige Einzelgespräche in ärztlichen und therapeutischen Settings. Abhängig von der jeweiligen Verfassung sind außerdem Gruppengespräche, Yoga, Massagen und Entspannungsverfahren ein wesentlicher Teil unseres Therapiekonzeptes. Unterstützend arbeiten wir mithilfe der Neuro-Elektrischen Stimulation. Hierbei handelt es sich um eine Art Elektro-Akupunktur. Mit der Neuro-Elektrischen Stimulation setzen wir im Bereich der Neurotransmitter an. Erwiesenermaßen sind sowohl bei Suchterkrankungen wie auch bei Depressionen Abweichungen in Bezug auf Serotonin, Dopamin und Noradrenalin vorhanden. Die NES-Technik sorgt innerhalb der ersten Tage mittels transkranieller, neuroelektrischer Gleichstromstimulation für eine Anregung oder Dämpfung jener Glückshormone. Die Neuro-Elektrische Stimulation ist somit hervorragend für Patientinnen und Patienten geeignet, die an einer Komorbidität von Alkoholabhängigkeit und Depression leiden. Darüber hinaus arbeiten wir mit bewährten klassischen Methoden wie der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie und der systemischen Therapie. Abhängig von den individuellen Anforderungen sind auch körpertherapeutische oder traumatherapeutische Interventionen möglich. Ziel unseres Therapiekonzeptes ist ferner die intensive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Alkoholsucht. Hier wagen wir einen Blick auf die individuellen sozialen und beruflichen Lebensbereiche und besprechen individuelle Problemsituationen. Im weiteren Verlauf des dreiwöchigen Aufenthalts in unserer Privatklinik ist es das Ziel, ein breites Suchthilfesystem aufzubauen. Dementsprechend erörtern wir gemeinsam verbundene Hilfsangebote und vermitteln notwendige Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und falls benötigt auch zur Weiterbehandlung in einer anderen Klinik. Auch Angehörigen-, Paar- und Familienberatungen sind möglich.

Alkoholabhängigkeit und Depression in den Griff bekommen!

Wir freuen uns, dass Sie bereits den Weg zu diesem Artikel gefunden haben, denn es zeigt, dass Sie etwas ändern möchten. Wichtig ist, dass Sie jetzt weitergehen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich ganz unverbindlich beraten. Wir helfen Ihnen, wenn Sie an Alkoholabhängigkeit und Depression leiden. Als Fachklinik bieten wir Ihnen ein breites Leistungsangebot und vielfältige therapeutische Möglichkeiten. Weder eine Alkoholsucht noch eine Depression sind eine Schande. Vielen Menschen geht es genauso wie Ihnen, wobei die Zahl Betroffener kontinuierlich steigt. Dank modernster Technik und vor allem einem vermehrten Wissen über die jeweiligen Krankheitsbilder gibt es vielfältige Behandlungsmöglichkeiten. Nutzen Sie diese Chance und durchbrechen Sie mit unserer Hilfe den Teufelskreis aus Alkoholabhängigkeit und Depression.

Ist Alkoholabhängigkeit bei Frauen heilbar?

Alkoholabhängigkeit bei Frauen ist eine chronische Erkrankung. Sie kann mithilfe therapeutischer Unterstützung zur dauerhaften Abstinenz führen. Die Gefahr eines Rückfalls in alte Muster ist jedoch immer gegeben. Bei Beibehaltung aller fachlichen Empfehlungen, können betroffene Frauen nach einer erfolgreichen Suchttherapie ein erfüllendes, abstinentes Leben führen.

Woran erkenne ich Alkoholabhängigkeit bei Frauen?

Der Drang nach Alkohol lässt sich nicht mehr kontrollieren. Alkohol in verschiedenen Ausprägungen und Mengen gehört zum Alltag. Der Verzicht ist praktisch unmöglich, da der körperliche Drang zu stark ist. Folgen können sein: sozialer Abstieg, Depression, finanzielle Verluste, stark schwankendes Wohlbefinden sowie körperliche Anzeichen wie Herzrasen, Schwitzen, Zittern und dergleichen mehr.

Quellen:

1. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/was-ist-eine-depression/haeufigkeit
2. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html#:~:text=6%2C7%20Millionen%20Menschen%20der,als%20alkoholabh%C3%A4ngig%20(ESA%202018).
3. https://www.kenn-dein-limit.de/alkoholkonsum/folgen-von-alkohol/alkohol-und-depressionen/#:~:text=In%20Deutschland%20leben%20etwa%201,den%20Frauen%20etwa%2049%20Prozent.
4. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/suizide.html
5. ICD 10 – Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen
6. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen
7. https://www.angst-verstehen.de/depressionen-und-alkohol/
8. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/ursachen
9. https://www.aerzteblatt.de/archiv/28498/Serie-Alkoholismus-Neurobiologie-der-Alkoholabhaengigkeit
10. https://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/neurotransmitter/noradrenalin/#:~:text=Wirkungen%20von%20Noradrenalin&text=die%20Kontraktion%20(Engstellung)%20von%20Blutgef%C3%A4ssen,Motivation%20und%20Motorik%20positiv%20und
11. https://www.netdoktor.de/medikamente/dopamin/#:~:text=So%20wirkt%20Dopamin&text=Dopamin%20dient%20im%20Gehirn%20der,auch%20Serotonin%20%E2%80%93%20als%20Gl%C3%BCckshormon%20gilt.
12. https://www.foodspring.de/magazine/serotonin
13. https://dassuchtportal.de/alkoholsucht-beenden-kalter-entzug-oder-warmer-entzug/

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche 

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“.

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen.

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie..

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

Diese Vorteile hat die NESCURE®-Therapie

Sanfter Alkoholentzug

Geringer Suchtdruck, gute Stimmungslage

Alkoholentzug

Schneller Alkoholentzug

3 Wochen Konzept, intensiv, effektiv und effizient

Nachhaltig

Niedrige Abbruchquote, professionelle Nachsorge

Raus aus der Alkoholabhängigkeit mit der NESCURE®-Entzugsklinik