Hoher Blutdruck durch Alkohol?

Ein hoher Bevölkerungsanteil leidet unter einem zu hohen Blutdruck. Da diese Erkrankung zu schwerwiegenden Folgeschäden, vor allem am Herz-Kreislauf-System, führen kann, nehmen viele Menschen regelmäßig blutdrucksenkende Medikamente ein.
Trinken Betroffene regelmäßig, stellt sich die Frage, ob und wie Alkohol den Blutdruck beeinflusst. Und: Kann Rotwein den Blutdruck senken, wie immer wieder zu hören ist?

Blutdruck und Alkohol - NESCURE Privatklinik

Erhöht Alkohol den Blutdruck?

Unser Körper regelt den Blutdruck auf vielfältige Weise. Das ist notwendig, da zahlreiche äußere Einflüsse zu einer Erhöhung führen können, zum Beispiel Aufregung oder körperliche Aktivität, aber auch verschiedene Nahrungs- und Genussmittel. Bei einem unkontrolliert hohen Blutdruck drohen nämlich lebensgefährliche Organschäden.
Der Blutdruck gilt nach derzeitigem Kenntnisstand bis zu einem Wert von 140/90 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg) als normal. Das bezieht sich auf den Ruhewert.
Liegen die Werte längerfristig darüber, können Lifestyle-Änderungen oft eine gewisse Senkung bewirken. Gelingt dies nicht, werden blutdrucksenkende Medikamente verschrieben. Bisweilen müssen sogar mehrere gleichzeitig eingenommen werden, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen.
Alkohol gehört zu den in unseren Breiten häufig konsumierten Genussmitteln und manch einer fragt sich: Erhöht Alkohol den Blutdruck? Oder senkt Alkohol den Blutdruck sogar, zum Beispiel in Form von Rotwein? Und: Darf man mit Blutdrucksenker Alkohol trinken?

Alkohol und Blutdruck: kurzfristige Effekte

Was passiert beim Genuss von Alkohol bezüglich Blutdruck und Kreislauf? Zunächst einmal erweitern sich die Hautgefäße. Das führt zur oft beobachteten Gesichtsrötung. Die Gefäßerweiterung ist eines der Mittel, die unser Körper zur Blutdrucksenkung einsetzt. Senkt also Alkohol den Blutdruck?

Ja, es handelt sich jedoch um einen vorübergehenden Effekt. Recht schnell tritt unter Alkoholeinfluss eine Aktivierung unseres sympathischen Nervensystems ein. Dieses treibt den Kreislauf kräftig an, unter anderem durch eine Erhöhung des Blutdruckes! Der Effekt verstärkt sich noch, wenn Ärger oder andere intensive Emotionen dazukommen. Diese lassen sich unter Alkoholeinfluss zudem weniger gut steuern.

Alkohol und Blutdruck - NESCURE Privatklinik

Alkohol und Blutdruck: langfristige Effekte

Im Rahmen eines längerfristigen Konsums erhöht Alkohol den Blutdruck. Eine medikamentöse Behandlung ist also in den meisten Fällen indiziert.
Alkohol ist energiereich und verursacht bei vielen Dauerkonsumenten eine Gewichtszunahme. Mit einem höheren Körpergewicht geht ein erhöhter Blutdruck einher. Außerdem regt Alkohol den Appetit an, was neben einer höheren Kalorienzufuhr auch zu einer gesteigerten Kochsalzaufnahme führen kann. Übermäßiger Salzkonsum erhöht wiederum den Blutdruck.
Ein hoher Blutdruck durch Alkohol kann weiter gesteigert werden, wenn die Person raucht, denn schon das Rauchen an sich ist einer der größten Risikofaktoren für Bluthochdruck.

Warum ist hoher Blutdruck gefährlich?

Nicht nur Blutdruckspitzen sind gefährlich, sondern auch ein dauerhaft erhöhter Blutdruck. Dabei reichen Werte knapp über den genannten 140/90 Millimeter-Quecksilbersäule aus, um einen Bluthochdruck, medizinisch arterielle Hypertonie, zu diagnostizieren. Es gilt: je höher die Werte, desto gefährlicher. Der dauerhaft erhöhte Druck führt nämlich zu Schäden an den arteriellen Blutgefäßen. Sie entstehen durch Einlagerung von Blutfetten in kleine Defekte in der Gefäßwand. Diese rufen eine Entzündung hervor, die in späteren Stadien eine Kalzifizierung bewirkt, landläufig als Verkalkung bezeichnet. Diese Erkrankung heißt Arteriosklerose, die Wandläsionen werden als Plaques bezeichnet.

Die Gefäße werden aufgrund der Verkalkung starr und verlieren ihre natürliche Elastizität, was wiederum den Blutdruck erhöht.
Letztlich kann ein Gefäß durch die Wandeinlagerungen komplett verschlossen werden. An den Läsionen entstehen auch gern Thromben, die kleinere Gefäße zusetzen können. Der komplette Verschluss eines arteriellen Gefäßes wird Infarkt genannt. Die Folgen sind besonders dramatisch, wenn davon Herz (Herzinfarkt) oder Gehirn (Schlaganfall) betroffen sind.

Hoher Blutdruck belastet auch ohne Infarkt das Herz, da es infolge des hohen Druckes eine größere Pumpleistung erbringen muss. Zu diesem Zweck wächst der Herzmuskel zunächst. Da diese Anpassungsleistung nur begrenzt möglich ist, werden die Herzkammern irgendwann aufgrund der Überlastung geschwächt. Eine ordentliche Pumpfunktion ist dann zunehmend nicht mehr gegeben. Es entsteht eine Herzschwäche, medizinisch Herzinsuffizienz. Es gibt also hinreichend gute Gründe, den Blutdruck im Normbereich zu halten.

Ab welcher Menge steigert Alkohol den Blutdruck?

Es gibt Untersuchungen, ab welcher Menge Alkohol der Blutdruck steigt. Sie unterscheidet sich für Männer und Frauen. Bei Männern liegt die Grenze bei etwa 30 Gramm reinem Alkohol, bei Frauen bei etwa 20 Gramm reinem Alkohol. Das liegt etwas über den allgemein empfohlenen Tageshöchstwerten (24 und 12 Gramm). 30 Gramm Alkohol sind in ungefähr zwei Gläsern Wein oder Bier enthalten.
Beim Trinken steigert Alkohol den Blutdruck um etwa fünf bis sieben Millimeter-Quecksilbersäule. Der Anstieg ist bei Männern und bei Rauchern stärker ausgeprägt als bei Frauen und Nichtrauchern.

Warum steigt der Blutdruck durch Alkohol?

Ganz genau ist nicht geklärt, über welche Mechanismen der Blutdruck durch Alkohol steigt. Bekannt ist lediglich der bereits erwähnte Effekt auf unser sympathisches Nervensystem. Dabei werden, über das Zwischenhirn vermittelt, im Körper Botenstoffe ausgeschüttet, die folgende Wirkungen hervorrufen:

  • Herzschlag wird schneller und kräftiger,

  • Blutgefäße verengen sich (was den Blutdruck erhöht),

  • Bronchien erweitern sich,

  • Verdauungsprozess wird heruntergefahren,

  • Pupillen erweitern sich,

  • Schweißproduktion steigt.

Mit anderen Worten stellt sich der Organismus bei Sympathikus-Aktivierung auf eine sofortige Leistungsbereitschaft ein.

Vertragen sich Blutdrucksenker und Alkohol?

Wird trotz bekanntem hohem Blutdruck Alkohol konsumiert, stellt sich die nächste Frage: Kann man mit Blutdrucksenker Alkohol trinken? In der Phase der Gefäßerweiterung können Blutdrucktabletten und Alkohol zusammen eine so starke Senkung bedingen, dass einem schwindlig wird und man möglicherweise sogar kollabiert. ACE-Hemmer (Beispiel: Ramipril) sind häufig verschriebene Blutdruckmedikamente, die durch Alkohol intensiver wirken und somit diesen Mechanismus noch verstärken.

Sogenannte Betablocker (Beispiel: Metoprolol) als Blutdrucksenker und Alkohol führen bei gleichzeitiger Einnahme zu einer Verstärkung der typischen Medikamenten-Nebenwirkungen, etwa der Entwicklung einer Herzschwäche oder psychischer Symptome, wie Angst oder Halluzinationen.
Wer nun eine Hypertonie hat, wird sich vielleicht fragen, ob er aufgrund der notwendigen Blutdrucktabletten keinen Alkohol trinken darf. Tatsächlich wäre das am besten, da mit dem Genuss von Alkohol der Blutdruck unvorhersagbar sinken oder steigen kann.

Die Medikamente wirken ja nicht nur direkt nach der Einnahme, sondern über viele Stunden, sodass eine Wechselwirkung zu jedem Zeitpunkt auftreten kann.
Eine Möglichkeit wäre, die Tablette ausnahmsweise wegzulassen, wenn ein geplantes Event ansteht, etwa eine Familienfeier. Das sollte jedoch die Ausnahme bilden und bestenfalls mit dem behandelnden Arzt vorbesprochen werden. Eine gleichzeitige Einnahme oder das Herunterspülen mit Alkohol sollte in jedem Fall unterbleiben.

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Blutdrucktabletten und Alkohol bei Alkoholabhängigen

Diese Konstellation ist besonders herausfordernd.
Handelt es sich um Alkoholabhängige, die ihren Alkoholspiegel weitgehend konstant halten, kann eine Blutdruckeinstellung mit Medikamenten gelingen. Allerdings sinkt der Spiegel natürlich während des Nachtschlafes ab, sodass morgens Entzugserscheinungen drohen. Üblicherweise steigt bei Entzug von Alkohol der Blutdruck an. Es kommt darunter nicht selten zu behandlungsbedürftigen Blutdruckspitzen.

Im Idealfall senkt ein fortgesetzter Verzicht auf Alkohol den Blutdruck langsam wieder auf normale Werte ab. Alles in allem steht der Körper jedoch im Rahmen eines Entzuges unter starkem Stress, was die Entwicklung der Blutdruckwerte unvorhersagbar macht. Ein Entzug sollte daher stets unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, am besten in einer Klinik. Dort wird im Rahmen der Therapie zur Entgiftung vom Alkohol der Blutdruck mehrmals täglich gemessen und bei Bedarf medikamentös gegengesteuert.

Da sich Blutdrucksenker und Alkohol nicht vertragen und zusammen unvorhersehbar reagieren können, sollten Alkoholabhängige mit einem unregelmäßigen Trinkverhalten am besten auf eine medikamentöse Blutdruckeinstellung verzichten. Allerdings müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass ein unbehandelter Blutdruck die Gefäße schädigt und die oben beschriebenen schweren Folgeerkrankungen drohen. Die Lösung liegt in einer Alkoholabstinenz nach Entzugsbehandlung.

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

"Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“."

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

"Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen."

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

"Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie.."

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

Ist Rotwein gesund bei Bluthochdruck?

Immer wieder verbreiten die Medien, dass Rotwein den Blutdruck senken könne. Allerdings handelt es sich bei Rotwein auch um ein alkoholisches Getränk. Es erschienen bis dato eine Anzahl Studien, die ihm eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System bescheinigten und Langlebigkeit versprachen. Daneben soll Rotwein den Blutdruck senken können. Die Schutzwirkung wird vor allem dem Inhaltsstoff Resveratrol aus den Kernen der Trauben zugeschrieben.
Bislang existieren einander widersprechende Studien, sodass es keine klare Aussage zum Zusammenhang Rotwein und Blutdruck gibt. Belegt sind hingegen die negativen Effekte des im Rotwein enthaltenen Alkohols, insbesondere wenn der Konsum fortgesetzt oder hochdosiert erfolgt. Neben einer Suchtentwicklung muss mit verschiedenen Organschäden gerechnet werden, vor allem an:

  • Gehirn,
  • Leber,
  • Bauchspeicheldrüse,
  • Magen,
  • Rachen,
  • Kehlkopf.

Senkt Rotwein den Blutdruck?

Wie wir bisher gesehen haben, senkt Alkohol den Blutdruck nicht, im Gegenteil. Warum also sollte Rotwein das tun? Eine Blutdrucksenkung ist tatsächlich durch einige Studien belegt worden, jedoch waren diese Ergebnisse nicht sicher reproduzierbar. Auch scheint der Effekt von der Weinsorte abzuhängen. Es kann also sein, dass ein bestimmter Rotwein gesund bei Bluthochdruck ist. Laut aktuellem Kenntnisstand senkt Rotwein den Blutdruck jedoch weder zuverlässig noch vorhersagbar.
Wer dennoch von den Vorzügen des Wirkstoffes Resveratrol aus den Trauben profitieren möchte, kann ihn als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Allerdings konnte auch hierfür bisher keine sichere Wirksamkeit nachgewiesen werden.

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Das Holiday-Heart-Syndrom – Herzrhythmusstörungen nach Alkoholexzess

Das Holiday-Heart-Syndrom kann auch schon junge, herzgesunde Menschen betreffen, die nicht regelmäßig Alkohol trinken. Dazu kann es kommen, wenn eine große Menge konsumiert wird, was zu einer akuten Störung des Wasser- und Mineralstoffhaushaltes führt. Besteht zudem Stress in irgendeiner Form, können Herzrhythmusstörungen resultieren, meist in Form eines Vorhofflimmerns.

Alkohol und Blutdruck - NESCURE Privatklinik

Die genauen Ursachen für die Störung sind nicht bekannt. Es kommt zu einem unregelmäßigen Herzschlag, der langsamer oder schneller sein kann. Das kann folgende Symptome auslösen:

  • Herzstolpern
  • Schwindel
  • Atemnot
  • innere Unruhe
  • Brustschmerzen

Einige Menschen bemerken allerdings gar nichts vom Vorhofflimmern. Leider geht mit diesem Zustand ein Schlaganfallrisiko einher: durch die unregelmäßige Herzaktion können sich Thromben im Herzen bilden, die mit dem Blutfluss in das Gehirn gelangen und dort einen Infarkt auslösen können.
Ein Glas kaltes Wasser oder Luftanhalten können den Anfall manchmal begrenzen. Anhaltende Beschwerden müssen notärztlich behandelt werden.

Alkohol und Blutdruck: der Ausweg in ein gesundes Leben

Da ein schädlicher Gebrauch von Alkohol den Blutdruck negativ beeinflusst, was zu teils schweren Folgeerkrankungen führen kann, lohnt es sich, das persönliche Risiko einmal einzuschätzen.
Um trotz Konsum von Alkohol seinen Blutdruck nicht zu steigern, empfiehlt es sich, zumindest die empfohlenen Grenzwerte für den täglichen Konsum einzuhalten. Besser ist jedoch ein weitgehender Verzicht, da auch das regelmäßige Trinken einen Gewöhnungseffekt hat, der in eine Sucht münden kann. Zudem können Organschäden nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das betrifft etwa die Erhöhung des Risikos für bestimmte Krebserkrankungen.
Dem einen oder anderen wird der Verzicht auf Alkohol schwerer fallen als er sich vorgestellt hat. Eine Abhängigkeitserkrankung entsteht oft schleichend und ist den Betroffenen nicht immer bewusst. Treten nach dem Aufhören Entzugserscheinungen auf, wie:

Alkohol und Blutdruck - NESCURE Privatklinik
  • Zittern,
  • Schwitzen,
  • Übelkeit,
  • innere Unruhe, Angst,

ist eine Alkoholabhängigkeit wahrscheinlich. Dann sollte der Entzug unbedingt unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Ansonsten besteht die Gefahr lebensbedrohlicher Entzugserscheinungen, wie Entzugskrampfanfällen oder einem Entzugsdelir.

Therapie und Genesung in heilsamer Umgebung

Die Nescure Privatklinik am See stellt sich vor. Erfahren Sie mehr über unser Therapieprogramm und was wir für Ihre Therapie und Genesung tun können.

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Sanfter Alkoholentzug in der NESCURE® Privatklinik am See

Einen Rückzugsort für den Entzug bietet die idyllisch gelegene NESCURE® Privatklinik am See. Mitten in der schönen Natur Bayerns können sich Betroffene in einem dreiwöchigen Programm bei Alkoholentgiftung und der nachfolgenden Entwöhnungstherapie unterstützen lassen.
Das familiäre Ambiente der Klinik und die perfekt abgestimmten Therapieangebote stellen eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Abstinenzbehandlung dar, insbesondere für Menschen, die außerdem an einer depressiven oder Burnout-Symptomatik leiden.
Das Therapieangebot umfasst unter anderem heilsame Gespräche in der Gruppe und unter vier Augen, Bewegungstherapien, Massagen und die Spezialität der Klinik – die NESCURE®-Therapie. Dabei handelt es sich um ein Elektro-Akupunktur-Verfahren, das die Entzugsbehandlung sanft unterstützt, indem es direkt an den biochemischen Aspekten der Sucht ansetzt.
Die behandelnden Ärzte beraten bei Bedarf auch über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Blutdruck und klären offene Fragen dazu.

FAQ/Häufig gestellte Fragen

Wie man in den Medien lesen kann, soll Rotwein gesund bei Bluthochdruck sein. Laut Werbung soll eine bestimmte Sorte Rotwein den Blutdruck senken. Kann ich diesen Wein bedenkenlos trinken?

Das kommt einerseits darauf an, ob die empfohlene Tageshöchstmenge eingehalten wird. Andererseits ist zu bedenken, dass Alkohol grundsätzlich schädlich für viele Körperorgane ist. Möglicherweise senkt bestimmter Rotwein den Blutdruck, die Studienlage dazu ist allerdings nicht einheitlich.

Kann man mit Blutdrucksenker Alkohol trinken?

Im Zweifelsfall beraten sowohl Apotheker als auch Ärzte über mögliche Wechselwirkungen. Aufgrund der zeitweise blutdrucksenkenden, dann wieder blutdrucksteigernden Wirkungen von Alkohol muss von einer gemeinsamen Einnahme jedoch grundsätzlich abgeraten werden. Der behandelnde Arzt sollte unbedingt über eine eventuelle Alkoholabhängigkeit informiert sein.

Alkohol erweitert die Gefäße und Rauchen verengt sie. Müsste sich der Effekt dann nicht gegenseitig aufheben?

Der gefäßerweiternde Effekt von Alkohol ist nur von kurzfristiger Dauer. Langfristig kommt es eher zu einer arteriellen Hypertonie, sodass also ein zu hoher Blutdruck durch Alkohol und zusätzlich durch das Rauchen entstehen kann.

Worauf beziehen sich die Grenzwerte für den Alkoholgenuss von Männern und Frauen?

Bei der Empfehlung von maximal 24 Gramm Alkohol für Männer und 12 Gramm Alkohol für Frauen werden hauptsächlich die Effekte auf das Herz-Kreislauf-System betrachtet. Außer Acht gelassen werden die schädlichen Wirkungen auf den Verdauungstrakt sowie die Gefahr, dass sich mit einem regelmäßigen Konsum eine Abhängigkeitserkrankung entwickeln kann.

Quellen
  • Klaus, D. Blutdruck: Wie wirkt sich Alkohol aus? | Herzstiftung. (o. D.). https://www.herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/blutdruck-alkohol
  • Kintscher, U. (2020). Update Hypertonie: Ab wann und wie behandeln? CME, 17(6), 9-17. https://doi.org/10.1007/s11298-020-7973-1
  • Li, Xia, Hasselwander, & Daiber. (2019). Resveratrol and Vascular Function. International Journal of Molecular Sciences, 20(9), 2155. https://doi.org/10.3390/ijms20092155
  • Kostrzewska, P., Calkosinski, A., Majewski, M. & Malinowski, K. (2021). Holiday heart syndrome: influence of alcohol on heart rhythm. Pediatria i Medycyna Rodzinna, 17(4), 299-302. https://doi.org/10.15557/pimr.2021.0047

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke