Korsakow-Syndrom: Definition, Ursachen, Symptome und Behandlung

Beim Korsakow-Syndrom (auch: Morbus Korsakow) handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Diese ist dem amnestischen Syndrom zugeordnet und zeigt sich u.a. anhand von Gedächtnisstörungen sowie anderweitigen neurologischen Einschränkungen. Meist ist die Erkrankung die direkte Folge eines über viele Jahre andauernden starken Alkoholmissbrauchs.

Eine frühzeitige Behandlung ist von enormer Bedeutung, da so die Chancen zumindest auf eine teilweise Umkehrbarkeit der Beschwerden besser stehen. Erfahren Sie mehr über den Erkrankungsmechanismus, die genauen Ursachen, die Symptome und nicht zuletzt die Therapiemöglichkeiten.

Korsakow-Syndrom - NESCURE Privatklinik

Das Korsakow-Syndrom eine tückische Erkrankung

Die unter dem Namen Korsakow-Syndrom bekannte Erkrankung erweist sich in der Praxis als Chamäleon. Für die meisten Menschen ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass die ihnen gegenüberstehende Person unter der Krankheit leidet. Erst, wer bei einem längeren Gespräch genauer hinhört, erkennt dass die Gedächtnisleistung deutlich beeinträchtigt ist. Leider ist die meist alkoholbedingte Erkrankung auch in Deutschland weiter verbreitet, als es scheint. Umso wichtiger ist es, der Entstehung vorzubeugen und die Krankheit fachgerecht zu behandeln.

Korsakow-Syndrom: Definition

Die Erkrankung stammt aus dem Formenkreis der Gedächtnisstörungen (Amnesien). Infolge der Erkrankung kommt es zu einer Schädigung des Gehirns, wodurch die klassische Amnesie hervorgerufen wird. Menschen, die unter dem Syndrom leiden, haben teils große Probleme mit dem Abrufen von bereits im Gedächtnis gespeicherten Inhalten.

Dieses Phänomen bezeichnet man auch als retrograde Amnesie. Darüber hinaus fällt es den Betroffenen ebenfalls schwer, neu erlernte Dinge und aktuelle Erlebnisse im Gedächtnis zu behalten. Hierbei handelt es sich um eine anterograde Amnesie. Letztere ist in der Regel stärker ausgeprägt als die retrograde Gedächtnisstörung. Dem eigentlichen Syndrom geht oft das akut auftretende Wernicke-Korsakow-Syndrom voraus. Diese sogenannte Wernicke-Enzephalopathie entwickelt sich in ihrem Verlauf häufig zum chronisch verlaufenden Korsakow-Syndrom.

Wernicke Korsakow Syndrom - NESCURE Privatklinik

Während die auftretenden Schädigungen des Wernicke-Korsakow-Syndroms in der Regel umkehrbar sind, ist dies im Fall des Korsakow-Syndroms deutlich seltener der Fall.

Glücklicherweise ist die meist durch Alkoholismus ausgelöste Erkrankung vergleichsweise selten. Über die Häufigkeit des Auftretens gibt es leider keine verlässlichen Zahlen. Sicher ist jedoch, dass vor allem Personen ab dem 40. Lebensjahr betroffen sind. Zumindest für die Vorstufe des Korsakow-Syndroms schätzen Epidemiologen eine Häufigkeit von 0,3 bis 0,8 Prozent in Bezug auf die Gesamtbevölkerung. Allerdings entstammen diese Erkenntnisse Untersuchungen an Verstorbenen und nicht aus Studien mit lebenden Patienten. Die Dunkelziffer ist entsprechend hoch.

Alkoholdemenz - NESCURE Privatklinik

Schon gewusst? – Die Erkrankung ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt

Bei Morbus Korsakow ist das anders. Erstmals beschrieben wurde das Syndrom im 1887 durch einen russischen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Durch eine Studie zum polyneutrischen anamnestischen Syndrom konnte der Namensgeber Sergej Korsakow die Erkrankung Identifizieren und genauer beschreiben.

So verläuft die Erkrankung

In den meisten Fällen geht der Erkrankung eine Wernicke-Enzephalopathie voraus. Mediziner schätzen den Anteil der Fälle auf 85 Prozent. Beide Erkrankungen gehen meist auf einen Mangel an Vitamin B1 zurück. Zu Beginn zeigen sich die Symptome nur in geringer Ausprägung, nehmen jedoch immer mehr an Intensität zu.

Während Betroffene anfangs beispielsweise noch dazu in der Lage sind, strukturierte Gespräche zu führen, führen die Gedächtnisstörungen im weiteren Verlauf zu deutlichen Einschränkungen der Merkfähigkeit. Betroffene vergessen Informationen sozusagen von einem Satz auf den anderen. Während die Vorstufe akut verläuft, ist der Verlauf des Korsakow-Syndroms chronisch. Selbst bei einer eingeleiteten Therapie sind die Beeinträchtigungen damit nicht mehr umkehrbar.

Insbesondere unbehandelt kann die Erkrankung zu so starken Einschränkungen führen, dass Patienten kein selbstständiges Leben mehr führen können. Folglich sind sie auf die umfassende Betreuung angewiesen. Schlimmstenfalls verläuft das Korsakow-Syndrom unbehandelt tödlich.

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Prognose – Früherkennung und Behandlung sind essenziell

Beim Korsakow-Syndrom steht und fällt die Prognose mit der frühzeitigen Erkennung der Erkrankung. Das gilt sowohl für die nach Wernicke benannte Enzephalopathie als viel mehr noch für das auch als Korsakow-Demenz oder Alkoholdemenz bekannte Korsakow-Syndrom. Vor dem Hintergrund der leider vergleichsweise schlechten Langzeitprognose gewinnen fachgerechte Behandlung und Prophylaxe eine starke Bedeutung.

Die Lebenserwartung von erkrankten Personen hängt insbesondere der bereits eingetretenen Schädigungen des Gehirns ab. Störungen des Kurzzeitgedächtnisses etwa können sich durch eine umfassende Ernährungsumstellung und eine sofortige Alkoholabstinenz teilweise zurückbilden. Eine vollständige Heilung kann jedoch auch auf diesem Weg nicht garantiert werden.

Bedenken Sie: Selbst bei optimaler therapeutischer Betreuung liegt die Sterblichkeit der Betroffenen in der Langzeitprognose zwischen 15 Prozent und 20 Prozent. Zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik kommt es bei einer fortgeschrittenen Erkrankung dagegen lediglich bei ca. einem Siebtel aller Betroffenen. Wie Sie sehen, sollten Betroffene, die erste Korsakow-Syndrom-Symptome feststellen, keine Zeit verlieren und sich in professionelle Behandlung begeben. Nur so lassen sich die Weichen für ein möglichst positives Outcome stellen. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Korsakow-Syndrom

Korsakow-Syndrom: Symptome – Woran zeigt sich das Korsakow-Syndrom?

Die Leitsymptomatik für das Wernicke-Korsakow-Syndrom betrifft eine ganze Bandbreite an Gedächtnisstörungen. Zu unterscheiden sind bei der Alkoholdemenz die nach vorne gerichtete Amnesie (anterograd) und die nach hinten gerichtete Amnesie (retrograd). Beide Ausprägungen beeinträchtigen die Kommunikation und die Eigenständigkeit im Alltag erheblich.

  • Anterograde Amnesie: Bei dieser Ausprägung der Gedächtnisstörung für die Schädigung des Gehirns zur Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses. Betroffene können sich durch die Alkoholdemenz selbst Dinge, die gerade eben erst in einem Gespräch übermittelt worden sind, nicht behalten. Dadurch entsteht bei erkrankten Personen der Eindruck von Desorientierung und Verwirrtheit. Wer am Wernicke-Korsakow-Syndrom erkrankt ist, verwechselt beispielsweise Namen von Gesprächspartnern, kann seinen Aufenthaltsort nicht benennen oder findet Gegenstände nicht mehr wieder, die sich noch eben in der eigenen Hand befinden haben.

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

"Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“."

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

"Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen."

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

"Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie.."

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

  • Retrograde Amnesie: Die retrograde Amnesie ist das Gegenstück zur anterograden Variante und betrifft das Langzeitgedächtnis. Wer ein amnestisches Syndrom hat, kann sich tief im Gedächtnis verankerte Informationen nicht mehr oder nur noch schwer vergegenwärtigen. Das betrifft sogar so bedeutende Informationen wie Namen von Verwandten oder sogar das eigene Geburtsdatum. Aus dieser Perspektive gleichen die Korsakow-Syndrom-Alkohol-Schäden einer klassischen Demenz.

Konfabulation – Betroffene füllen Gedächtnislücken

Patienten, die am Korsakow-Syndrom durch Alkohol leiden, erleben die Gedächtnislücken häufig noch bewusst. Dadurch entsteht die charakteristische Symptomatik des „Konfabulierens“. Hierbei neigen Menschen dazu, die Lücken in ihrer Erinnerung durch frei erfundene Informationen zu füllen. Auf die Frage danach, was sie am vergangenen Tag getan haben, antworten Betroffene etwa mit einem Spaziergang im Wald.

Morbus Korsakow - NESCURE Privatklinik

Und das selbst wenn, die betroffenen Personen gehbehindert sind und schon seit Monaten nicht mehr im Wald waren. Auch Personen und ihre Funktionen werden bei Korsakow-Demenz häufig vertauscht. So wird der Versicherungsmakler schnell zum Anwalt oder der Arzt zum Steuerberater. Mit den Gedächtnisveränderungen und dem Konfabulieren verändert sich auch das Wesen der Erkrankten.

Weitere Symptome der Korsakow-Demenz

Neben den hauptsächlich auftretenden Gedächtnisstörungen in Form der anterograden und der retrograden Amnesie zeigt sich die Alkoholdemenz auch anhand weiterer Symptomatiken. Hierzu zählen u.a.:

  • Orientierungsstörungen
  • Passivität
  • Apathie
  • Antriebslosigkeit
  • Gangunsicherheit
  • Schnelle Ermüdbarkeit
  • Neigung zu Aggressivität
  • Stimmungsschwankungen
  • Hautblässe
  • Sensibilitätsstörungen (vor allem der Beine)
  • Erhöhte Kälteempfindlichkeit
  • Seh- und Augenbewegungsstörungen

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Ursachen und Risikofaktoren für das Korsakow-Syndrom

Das Wernicke-Korsakow-Syndrom entsteht in den meisten Fällen durch einen länger anhaltenden Mangel Vitamin B1. Dieses ist auch als Vitamin B1 bekannt und enorm wichtig für die Funktionstüchtigkeit des Gehirns. Vitamin B1 fungiert als Co-Enzym als Hilfsenzym im Rahmen des Kohlenhydratstoffwechsels.

Liegt ein dauerhafter Mangel vor, kann der Körper Kohlenhydrate nicht mehr adäquat verarbeiten. So kommt es zu Störungen des Energiestoffwechsels im Gehirn, wodurch sich die betroffenen Hirnregionen zurückbilden. Betroffen die sogenannte „Corpora mamillaria“. Diese ist Teil des Hypothalamus und maßgeblich für Lernvorgänge und die Gedächtnisleistung verantwortlich.

korsakow syndrom alkohol

Der massive Vitamin B1-Mangel wird in erster Linie durch langjährigen massiven Alkoholkonsum ausgelöst. Ursächlich ist u.a., dass Alkohol die Aktivität von Enzymen verringert, die das Vitamin B1 erst in seine stoffwechselwirksame Form umwandeln. Darüber hinaus geht mit dem erhöhten Alkoholkonsum oftmals auch eine unausgewogene und vitaminarme Ernährung einher. Diese begünstigt das Wernicke-Korsakow-Syndrom zusätzlich.

Alkohol ist nicht immer der Auslöser

Auch wenn das Korsakow-Syndrom durch Alkohol stark begünstigt wird, ist der Griff zur Flasche nicht immer der Auslöser. Das Wernicke-Korsakow-Syndrom kann auch durch andere Ursachen ausgelöst werden, die den Vitaminstoffwechsel beeinträchtigen oder zu einer Mangelversorgung mit Vitamin B1 führen können. Zu den weiteren Ursachen für ein amnestisches Syndrom gehören u.a.:

  • Ess-Brech-Sucht (Bulimie)
  • Magersucht (Anorexie)
  • Zöliakie
  • Kurzdarmsyndrom
  • Morbus Whipple
  • Hirnblutungen
  • Sauerstoffmangel
  • Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen
  • Infektion mit Typhus, Borreliose, Enzephalitis

Info: Es gibt Hinweise darauf, dass einige genetische Marker das Risiko, ein amnestisches Syndrom zu entwickeln, erhöhen können.

 

Vorbeugung und Behandlung des Korsakow-Syndroms

Das Gehirn ist unser wichtigstes und gleichzeitig empfindlichstes Organ. Alkohol schädigt es schleichend aber nachhaltig und häufig unwiederbringlich. Das Korsakow-Syndrom ist ein eindrückliches Beispiel dafür. Umso wichtiger für den Kampf gegen ein amnestisches Syndrom wie das Wernicke-Korsakow-Syndrom ist es, mit der richtigen Therapie schnell und gezielt zu handeln.

So läuft die Therapie beim Wernicke-Korsakow-Syndrom ab

In Sachen Therapie gilt es, zwischen der Behandlung der Wernicke-Enzephalopathie und dem voll ausgeprägten Korsakow-Syndrom zu unterscheiden. In beiden Fällen wird zum Ausgleich des Vitaminmangels mit der hochdosierten Gabe von Vitamin B1 gearbeitet.

wernicke korsakow syndrom

Ist die Alkoholdemenz noch nicht voll ausgeprägt, kann dies zu einer deutlich Besserung der Symptome führen. Zudem kann so in vielen Fällen verhindert werden, dass sich aus der Vorstufe ein chronisches Korsakow-Syndrom entwickelt. Hat das Korsakow-Syndrom dagegen seine volle Ausprägung erreicht, fokussiert sich die Vitamin B1-Therapie ausschließlich auf die Linderung der vorliegenden Symptome.

In Kombination mit einer strikt verordneten Alkoholabstinenz kann sich der geistige Zustand einiger Patienten leicht verbessert. Ergänzt wird die Therapie durch psychotherapeutische Maßnahmen und neuropsychologische Trainingseinheiten.

Therapie und Genesung in heilsamer Umgebung

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NESCURE® Privatklinik am See ist eine Fachklinik für Alkoholabhängigkeit und Alkoholentzug. Getreu unserem Motto „Der sanfte Weg zurück ins Leben“ bieten wir Patientinnen und Patienten ein einzigartiges und umfassendes Behandlungskonzept für einen sanften und schnellen Alkoholentzug. Durch eine Mischung aus klassischen und modernen Therapieformen legen wir gemeinsam mit Ihnen den Grundstein für ein alkoholfreies Leben sowie eine mentale und körperliche Gesundung. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich individuell beraten.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Korsakow-Syndrom

Was ist Morbus Korsakow?

Das Korsakow-Syndrom ist eine Schädigung des Gehirns, die zu Schädigungen des Gehirns führt. Die Folge sind u.a. dauerhafte Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit und Bewegungsstörungen. Verursacht wird die Erkrankung meist durch einen Vitamin-B1-Mangel. Häufig ist dieser eine Folge von langjährigem Alkoholmissbrauch.

Woran erkenne ich die Erkrankung?

Die Erkrankung verläuft schleichend und entwickelt sich oft aus der Wernicke-Enzephalopathie als Vorstufe heraus. Zu Beginn sind die Symptome unspezifisch. Besonders häufig treten Kopfschmerzen, Aggressivität und Abgeschlagenheit auf. Später kommt es zu Störungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, was sich anhand von zunehmender Vergesslichkeit zeigen kann.

Wie ist die Prognose mit dem Wernicke-Korsakow-Syndrom?

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung ist, dass bereits die Vorstufe so früh wie möglich erkannt und behandelt wird. In diesem Fall sind die Folgen zumindest teilweise umkehrbar. Hat sich das Korsakow-Syndrom manifestiert, sind die Einschränkungen meist bereits chronisch und häufig nicht mehr vollständig umkehrbar.

Wird das Korsakow-Syndrom durch Alkohol ausgelöst?

Tatsächlich wird die Erkrankung in den meisten Fällen durch einen über viele Jahre hinweg bestehenden Alkoholmissbrauch verursacht. Es gibt jedoch auch andere Auslöser. Dazu zählen schwere Essstörungen, chronischer Durchfall, Nierenerkrankungen, einige Krebserkrankungen sowie eine Chemotherapie. Auch diese Umstände können zu einem massiven Vitamin-B1-Mangel führen.

Kann ich der Erkrankung vorbeugen?

Durch eine massive Einschränkung des Alkoholkonsums – besser noch eine Abstinenz – können Sie der Erkrankung vorbeugen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt ebenfalls ihren Teil zur Prävention bei. Wenn Sie bereits unter Alkoholproblemen leiden, können Sie ihr persönliches Risiko massiv senken, indem Sie sich in ärztliche Behandlung begeben. Zum Beispiel in der NESCURE(R) Privatklinik am See.

Quellen
  • Riener, T. (2021, November): Korsakow-Syndrom: https://www.netdoktor.de/krankheiten/korsakow-syndrom/ (Abrufdatum: 01.12.2022

  • Covell T., Siddiqui W. (Hrsg.): Korsakoff Syndrome. StatPearls Publishing; Stand: 10.07.2021

  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht) (Hrsg.): Alkoholbezogene Störungen: Screening, Diagnose und Behandlung. AWMF-Leitlinie Nr. 076-001, S3

  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.): Alkoholdelir und Verwirrtheitszustände. AWMF-Leitlinie Nr. 030-006, S1 (Stand: 2020)

  • Kahle, C. (2022, Januar): Korsakow-Syndrom: https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/korsakow-syndrom (Abrufdatum: 01.12.2022)

  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (Hrsg.): www.deutsche-alzheimer.de (Abrufdatum: 01.12.2022)

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke