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Stationärer Alkoholentzug – Chancen durch Multitherapie

Das Bundesministerium für Gesundheit berichtet in seinem Jahrbuch Sucht 2022, dass mehr als 7,9 Millionen Bürger im Alter von 18 bis 64 Jahren Alkohol in gesundheitlich bedenklicher Form konsumieren. Weitere 9 Millionen Erwachsene dieser Altersgruppe nehmen eine riskante Menge Alkohol zu sich. Von diesem Verhalten ist es nicht weit zur Sucht, die oft viel zu lange nicht als solche erkannt wird. Die enormen volkswirtschaftlichen Schäden in Höhe von 57 Milliarden Euro einmal beiseitegestellt, bleibt durch den Alkoholmissbrauch ein immenser, persönlich zu tragender Nachteil.

Stationärer Alkoholentzug - NESCURE Privatklinik

Folgeerkrankungen physischer und psychischer Natur sind vielfach vertreten. Dazu kommen soziale Konflikte in der Familie, im Beruf und im weiteren Umfeld. Viele Gründe also, um sich für eine Alkoholtherapie zu entscheiden und wieder zu einem bewussteren, ausfüllenden Leben zurückzufinden.

Welche Alkoholtherapien gibt es?

Zwei große Richtungen bestimmen die Art der Therapie: Bei der ambulanten Therapie werden Tagesangebote angenommen. Den Abend und die Nacht verbringen die Betroffenen in ihrer gewohnten Umgebung.

Ein stationärer Alkoholentzug findet in der Klinik statt. Die Patienten verbleiben dauerhaft dort bis zum Ende der Therapie. Im geschützten Umfeld der Klinik finden sowohl der reine Entzug als eine begleitende Psychotherapie absolviert.

Möglich ist auch eine Kombinationsbehandlung dieser beiden Therapien. Über bestimmte Phasen tritt die stationäre Alkoholentwöhnung in den Vordergrund, dann folgen wiederum ambulante Therapien.

Für wen eignet sich die ambulante Therapie?

Eine gewisse Stabilität muss bei den Patienten vorhanden sein, um auch bei der ambulanten Therapie anhaltende Erfolge erzielen zu können. Sie findet in einer Tagesklinik statt und geht über den ganzen Tag. Eine entsprechend lange Anwesenheitsdauer der Teilnehmer während der Entwöhnungsbehandlung ist deshalb unbedingt notwendig.

Vorteil einer solchen Therapie ist, dass sie wohnortnah durchgeführt ist. Erkrankte, die ihren Halt im persönlichen Umfeld finden, sind hier gut aufgehoben. Die Wochenenden können komplett in der Familie oder der eigenen Wohnung verbracht werden. Zwingende Voraussetzung ist jedoch, dass die Betroffenen abstinenzfähig sind und auch ihr Umfeld die Maßnahmen durch ihr eigenes Verhalten unterstützt.

stationäre Alkoholentwöhnung

Angesetzt werden von den Leistungsträgern wie der Deutschen Rentenversicherung dabei Behandlungen über eine Dauer von 12 Wochen. Nach Abschluss der ambulanten Alkoholentwöhnung kann bei Bedarf eine Psychotherapie durchgeführt werden. Sie findet zusätzlich zu Eingliederungsmaßnahmen statt. Die Therapiedauer richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten.

Wie läuft die Kombinationsform stationär/ambulant ab?

Diese Art des Entzugs kann sowohl als eigenständige Therapie wie auch als Abschluss der stationären Alkoholentwöhnung durchgeführt werden. Ist der klinische Teil mit dem reinen Alkoholentzug abgeschlossen, folgen ambulante psychotherapeutische Sitzungen. Sie begleiten die Patienten auch während Eingliederungsmaßnahmen am Arbeitsplatz. Ziel dieser Behandlungsmethode ist es, die Rehabilitanden einer moderaten beruflichen und sozialen Belastung auszusetzen. Gelingt die Belastungsprobe, kann schrittweise die Wiedereingliederung ins Berufsleben und den Alltag stattfinden.

stationärer Alkoholentzug

Sehen sich die Probanden noch nicht in der Lage, den Alltagsbelastungen standzuhalten, ist der Rückzug in die stationäre Alkoholentwöhnung jederzeit möglich. In persönlichen Gesprächen wird herausgefunden, wo sich die Erkrankten noch hinsichtlich ihrer Sucht gefährdet oder durch Alltagssituationen überfordert fühlen.

Wie gestaltet sich ein stationärer Alkoholentzug?

Initial geht es bei dieser Therapie darum, einen reellen Entzug des Suchtmittels einzuleiten. An diesen Prozess schließen sich Psychotherapien an. Die Rehabilitanden sind bei dieser Methode ganztätig in der Entwöhnungsklinik untergebracht. Sie übernachten dort. Erst im späteren Verlauf ist es ihnen erlaubt, sich für Stunden außerhalb der Klinik zu bewegen, falls sie stabil genug sind.

Welche Behandlungsdauer wird von den Leistungsträgern übernommen?

Es hängt von der Schwere der Erkrankung ab, welche Therapiedauer standardmäßig übernommen wird. Übernommen werden von den Leistungsträgern Kurzzeittherapien von einer Dauer bis zu acht Wochen. Standardtherapien in Kliniken laufen zwischen 12 und 15 Wochen.

Privatkliniken zeichnen sich durch eine besonders intensive Betreuung der Patienten aus. Durch ein breiteres, mehr individuell zugeschnittenes Angebot und besondere Behandlungsmethoden kann sich dort die Therapiedauer verkürzen. In der NESCURE® Privatklinik am See ist eine Verweildauer von nur 23 Tagen – inklusive des Anreise- und Abreisetages – vorgesehen. Hier zahlen sich das bewährte Schema und die Behandlung nach der NESCURE®-Methode für die Patienten in mehrfacher Hinsicht aus.

Wie wird ein stationärer Alkoholentzug von der privaten Versicherung übernommen?

Ist ein stationärer Alkoholentzug geplante, sollte der Antrag auf Kostenübernahme rechtzeitig vor Aufnahme in die Klinik erfolgen. Erst eine schriftliche Zusage der Krankenversicherung ist ein Garant dafür, dass die Rehabilitanden nicht auf den Kosten für die stationäre Alkoholentwöhnung sitzenbleiben.

Gleichzeitig mit dem Antrag können die Rahmenbedingungen abgeklärt werden. Einzelne Maßnahmen können von der Kostendeckung ausgeschlossen sein. Das Team der NESCURE® Privatklinik am See reagiert bei Bedarf auf derart gemachte Vorgaben. Werden Kosten von der privaten Krankenversicherung nicht vollständig übernommen, erhalten Interessierte mit dem Bescheid konkrete Angaben darüber, wo hoch der Eigenanteil sein wird. Ebenso wird von der Privatklinik transparent kommuniziert, wenn für Angebote Zusatzkosten entstehen.

Was beinhaltet ein stationärer Alkoholentzug?

Initial liegt der Schwerpunkt der Rehabilitation auf der Suchtmittelfreiheit, sprich dem Alkoholentzug. Damit die Gefahr eines Rückfalls minimiert wird, sind zusätzliche Therapien erforderlich. Psychotherapie in Gruppen und Einzelsitzungen sind unerlässlich, damit die Rückkehr in ein alkoholfreies Leben gelingen kann.

Daneben beinhaltet ein stationärer Alkoholentzug Leistungen wie Sport- und Bewegungsangebote, Beschäftigungstherapien, Krankengymnastik, Entspannungstraining, soziotherapeutische Angebote und Informationsveranstaltungen, die teils Pflicht, teils optional sind.

Teilnehmer erhalten vorab ein Leistungsverzeichnis, damit sie sich bewusst für die stationäre Alkoholentwöhnung mit all ihren Aspekten entscheiden können.

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Welchem Schema folgt ein stationärer Alkoholentzug?

Eine stationäre Alkoholentwöhnung besteht in der Regel aus drei Phasen. Zur ersten Phase zählen die Alkohol-Entgiftung und die Analyse der Gründe, die zur Sucht geführt haben. Die bei der Entwöhnung auftretenden Entzugserscheinungen werden ärztlich überwacht und bei Bedarf durch Medikamentengabe abgemildert. Gemeinsam mit den Rehabilitanden werden Therapieziel und Lösungsmöglichen erarbeitet. Bei entsprechenden physischen und psychischen Voraussetzungen wird zugleich mit weiteren Therapiemaßnahmen begonnen.

Nach dieser ersten Zeit wird weiter an der Krankheitseinsicht gearbeitet. Es gilt zukunftsträchtige Wege zu finden, um zu einer zufriedenen Alkoholabstinenz zu gelangen. Bestehen zusätzlich zur Sucht weitere Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen, Angstzustände oder traumatische Belastungszustände, erweitern sich die einzelnen Therapien auch auf diese Krankheiten.

stationärer Alkoholentzug - NESCURE Privatklinik

Anschließend beginnt die zukunftsorientierte Phase. Ihr Ziel ist es, die Rückfallprävention auszubauen. Methoden zur Stärkung der Abstinenz werden erlernt. Ein Ziel dieses Therapieabschnittes ist es, die Rehabilitanden auf die Wiedereingliederung im Berufs- und Alltagsleben vorzubereiten. Erscheinen ambulante Maßnahmen als sinnvoll, wird in diesem Abschnitt ein Übergang geschaffen.

Das sagen unsere ehemaligen Patienten

"Ein absolut überzeugendes Konzept. Das gesamte Personal, Ärzte, Krankenschwester, Therapeuten aber ebenso die „guten Geister“ des Hauses, sind äußerst freundlich und kompetent. Man fühlt sich von Beginn an sehr gut „aufgehoben“."

Minika, 57, Alkoholabhängigkeit

"Wer in dieser Entzugsklinik keinen Erfolg hat, der hat wirklich ein Problem. Ich hätte niemals gedacht, in der kurzen Zeit so ins Leben zurück zu kommen."

Christoph, 53, Alkoholabhängigkeit und Depressionen

"Wir waren 10 total unterschiedliche sich fremde Personen, die sich schon innerhalb der ersten Woche zu einem super Team entwickelt haben. Der gemeinsame Beginn und die daraus resultierende Gruppendynamik ist ein unersetzlicher Baustein dieser Therapie.."

Norbert, 51, Alkoholabhängigkeit

In welchem Zeitraum kann ein Therapieerfolg erzielt werden?

In den meisten Kliniken wird die Zeit, die die Leistungsträger zugestehen, voll ausgeschöpft. Kurzzeittherapien laufen über vier Wochen, Standardtherapien nehmen in der Regel bis zu 12 Wochen in Anspruch. Dies ist eine lange Zeit, die Erkrankte zusätzlich belasten kann. Das mehrwöchige Fehlen am Arbeitsplatz hat Wiedereingliederungsmaßnahmen zu Folge. Im privaten Umfeld bringt ein stationärer Alkoholentzug durch den wochenlangen Klinikaufenthalt mitunter ebenfalls zusätzliche Belastungen mit sich.

Die Rückkehr ins normale Leben kann durch eine lang dauernde stationäre Alkoholentwöhnung erschwert werden. Parallel dazu besteht die Gefahr, dass deswegen auch die Rückfallquote ansteigt. Umgekehrt betrachtet gibt es zudem keinerlei Studien darüber, dass Langzeittherapien wirklich zu größerem Erfolg führen.

In der NESCURE® Privatklinik am See wird deshalb mit zeitgemäßen Methoden gearbeitet. Dadurch verkürzt sich der Klinikaufenthalt auf insgesamt 23 Tage. Dementsprechend fällt vielen Probanden auch die Rückkehr in den normalen Alltag leichter.

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Wie lange sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz?

Ein sofortiger stationärer Alkoholentzug findet nur dann statt, wenn dies aus medizinischen Gründen geboten erscheint. In diesen Fällen werden mitunter die Entgiftung und die erforderliche Psychotherapie sowie andere Therapiemaßnahmen voneinander getrennt. Wichtig ist jedoch, dass nach dem körperlichen Entzug oder besser noch bereits während des Entgiftungsprozesses die Erkrankten professionell durch sinnvolle Therapien begleitet werden. Nur so bleibt der Wille zur Abstinenz ungebrochen erhalten.

Werden wie in der NESCURE® Privatklinik am See nur eine begrenzte Anzahl von Erkrankten aufgenommen, kann sich dies auf die Wartezeit bis zum Therapiebeginn auswirken. In der Privatklinik hat sich bewährt, dass ein stationärer Alkoholentzug und die erforderlichen Therapien in Blöcken stattfinden. So sind alle Patienten auf einem ähnlichen Level und können sich auch untereinander austauschen.

Hausärzte und behandelnde Fachärzte vor Ort wissen, wie Hilfesuchende bis zum Start der Therapie begleitet werden können. Sie sind der richtige Ansprechpartner, wenn es um überbrückende Maßnahmen geht. Reichen diese Präventionsmaßnahmen nicht aus, sollte sofort eine Notfallambulanz aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Suizidgedanken oder nicht mehr kontrollierbare Aggressionen auftreten.

Welche Therapeuten begleiten die stationäre Alkoholentwöhnung?

Ein stationärer Alkoholentzug wird von Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen unterstützt. Je nach klinischem Angebot und individuellen Bedürfnissen sind dies Psychotherapeuten, Physio- und Sporttherapeuten, Spezialisten für Beschäftigungs- und Entspannungstherapien oder Traumatherapeuten.

Der Vorteil der NESCURE® Privatklinik am See ist hier, dass für gemeinsame Therapien kleine Gruppen von nur 4 – 5 Patienten gebildet werden. Dazu kommen Einzelgespräche, persönliche Beratungen und weitere direkt auf die Rehabilitanden abgestimmte Maßnahmen.

Das intensive Betreuungsangebot ist ein wichtiger Baustein, damit ein stationärer Alkoholentzug erfolgreich endet. In der überwiegenden Zahl der Fälle reicht deshalb auch die in der Klinik bewährte Therapiedauer von nur drei Wochen aus. Danach ist eine solide Basis geschaffen, um wieder in den außerklinischen Alltag zurückkehren zu können. Ambulante Begleitung unterstützt die Rehabilitanden weiterhin, um die Rückfallgefahr zu minimieren.

Therapie und Genesung in heilsamer Umgebung

Die Nescure Privatklinik am See stellt sich vor. Erfahren Sie mehr über unser Therapieprogramm und was wir für Ihre Therapie und Genesung tun können.

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Was ist das Besondere an der Therapie in der NESCURE® Privatklinik?

Durch die intensive Therapie in kleinen Gruppen und individuellen Einzelgesprächen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Sucht und den Auswirkungen des Alkoholkonsums erreicht.

Wichtigster Baustein ist in der NESCURE® Privatklinik am See jedoch die Therapie der neuro-elektrischen Stimulation. Sie hat ihren Ursprung in der seit Jahrtausenden ausgeübten und bewährten Akupunktur. Die neuro-elektrische Stimulation ist die zeitgemäße Umsetzung der traditionellen Methode. Von ihr kommt auch der Name der Klinik: NES von neuro-elektrischer Stimulation, cure von heilen, wiederherstellen, kurieren. NESCURE ist zugleich Programm. In dieser Behandlungsmethode sehen führende Wissenschaftler eine Chance, dauerhafte Erfolge im Kampf gegen Alkoholabhängigkeit zu erzielen.

Welchen Tagesablauf hat ein stationärer Alkoholentzug?

Feste Programmpunkte wie Entspannungsübungen, gemeinsame Mahlzeiten und Gruppentherapie, Einzeltherapie und Bewegung sind in allen Kliniken Programmbestandteil. Viele Angebote sind fest, andere können frei gewählt werden. Stationärer Alkoholentzug in der NESCURE® Privatklinik am See bietet folgendes Tagesprogramm:

Morgensport noch vor dem Frühstück hilft dabei, den Tag motiviert zu beginnen. Alternativ wird Yoga angeboten, das sowohl den Körper als auch die Psyche stärkt. Die Vormittage sind für die Gruppentherapie gedacht. An vier Tagen in der Woche findet nachmittags eine Einzeltherapie statt, bei der besonders intensiv auf die individuelle Befindlichkeit der Teilnehmer eingegangen ist. Stationärer Alkoholentzug ist jedoch noch mehr als Entgiftung und Psychotherapie. Durch Zusatzangebote in Sachen Sport und Kreativität, Bewegung und Massagen entdecken die Rehabilitanden neue Hobbys, die sie als festen Bestandteil in ihr Leben integrieren können. Neue Wege zu gehen bedeutet auch, einen Ausweg aus der Sucht zu finden.

Die Möglichkeit zum Rückzug, zur Entspannung und Achtsamkeit, ist ebenfalls wichtiger Bestandteil des Entzugprogramms. Die Wochenenden werden in der Klinik verbracht, an diesen Tagen stehen Freizeitprogramme im Vordergrund. Jetzt ist Zeit zum Lesen und für Lesungen, für gemeinsame Ausflüge oder Vorträge, deren Inhalt künftig das Leben ohne Alkohol erleichtern soll. Wer lieber etwas auf eigene Faust unternimmt, kann in den therapiefreien Stunden seinen Hobbys nachkommen, soweit sie dem Ziel nicht entgegenstehen.

Können weitere Krankheiten in der Therapie behandelt werden?

Es hängt von der Art der Erkrankung ab, ob dennoch ein stationärer Alkoholentzug durchgeführt werden kann. Ist die Erkrankung durch Medikamente fest eingestellt, spricht in der Regel nichts gegen eine stationäre Alkoholentwöhnung. Sinnvoll ist es, im Einzelfall diese Problemstellung mit den zuständigen Ärzten in der Klinik zu besprechen.

FAQ/Häufig gestellte Fragen

Übernimmt bei die Krankenversicherung die Kosten der stationären Therapie?

Findet die Therapie in einer privaten Klinik statt, verweigern gesetzliche Krankenkasse die Kostenübernahme. Privatpatienten sollten vorher einen Antrag stellen, damit sie wissen, ob und in welcher Höhe ein stationärer Alkoholentzug gedeckt ist.

Welche Vorteile hat ein stationärer Alkoholentzug?

Sowohl hinsichtlich der Nebenwirkungen des Entzugs als auch bei der unterstützenden Therapie kann ein Klinikaufenthalt Vorteile gegenüber der ambulanten Behandlung bringen. Eine intensivere Betreuung und ein vielfältigeres Therapieangebot ebnen den Weg zu einem besseren Therapieerfolg.

Wie lange dauert ein stationärer Alkoholentzug?

Bei einer herkömmlichen Therapie wird ein Zeitraum von 4 bis 12 Wochen veranschlagt. In auf Suchtprobleme spezialisierte Kliniken wie der NESCURE(R) Privatklinik am See wird die Therapiezeit auf rund drei Wochen verkürzt, was die Wiedereingliederung in den normalen Alltag erleichtert.

Gemeinsame Therapie

5-6 Gruppengespräche pro Woche

Einzelgespräche

Wöchentlich 4 ärztliche/therapeutische Einzelgespräche

Wohlfühlatmosphäre

Unterbringung in grossen Zimmern/Appartements zur Einzelnutzung

Gesundheit geht durch den Magen

Vollverpflegung inklusive aller Getränke